
Am Wittelsbacherplatz in München wird moderne Medizin großgeschrieben und ist in Kombination mit persönlicher Einfühlsamkeit gelebte Praxis. Als Handchirurgin und ausgezeichnete Expertin der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) bietet Frau Prof. Dr. med. Helen Abel das gesamte Spektrum der Handgelenkchirurgie an – inklusive aller modernen mikrochirurgischen, minimalinvasiven und arthroskopischen Techniken.
Ist ein operativer Eingriff unausweichlich, kann dieser im eigenen, modernen Eingriffsraum oder in einer Speziaklinik durchgeführt werden. Eine erfolgreiche handorthopädische Behandlung benötigt Präzision. Daher entschied sie sich im April 2025 für die Implementierung des SCS MedSeries® H22. Die 3D-Diagnostik ermöglicht es der Ärztin, auf Basis aussagekräftiger Ergebnisse fundierte Therapieansätze mit den Patienten zu entwickeln.
In einem ausführlichen Interview spricht sie über den Einsatz der digitalen Volumentomographie (DVT) in ihrer auf Hände spezialisierten Praxis und wie diese Lösung sie dabei unterstützt, die richtige Diagnose zu finden.
Ein großer Gewinn in der Primärdiagnostik
Der Bereich der Handgelenkchirurgie ist komplex. Die Überlagerung der Handwurzelknochen lassen eine aussagekräftige Befundung anhand eines 2D-Röntgenbildes schwer zu, da dem herkömmlichen Röntgen die Detailschärfe und die räumliche Darstellung in 3D fehlt. Um diesem Problem entgegenzutreten, erfolgte im April 2025 die Implementierung des DVT. Mit dieser Entscheidung setzt Frau Prof. Abel ein wichtiges Zeichen in Richtung moderne Praxis. Die hochauflösenden 3D-Schnittbilder überzeugen sofort.
„Ich nutze dieses System als Primärdiagnostik und Ergänzung bereits vorhandener, extern angefertigter 2D-Aufnahmen. In der präoperativen Planung, ganz besonders bei Radiusfrakturen oder Korrekturosteonomien ist ein genaues Bild des Verletzungsausmaßes essenziell.“
Anhand der 3D-Schnittbilder schätzt sie beispielsweise ein, ob Schrauben zu lang oder zu kurz sind, oder um die Reposition zu prüfen.
„Um eine Hand adäquat diagnostizieren zu können, brauche ich präzise Aufnahmen. Das 2D-Röntgen liefert mir dafür nicht genug Informationen.“
Zielführende Untersuchung von Anfang an
Die präzise Darstellung ossärer Veränderungen durch diese Lösung und die einfachste Bedienung sorgt seit der Installation des Systems für herausragende Bildergebnisse. Auch die Patienten nehmen die Veränderung deutlich positiv wahr, erklärt Frau Prof. Abel.
„Die Patienten sind erleichtert und dankbar, dass sie ohne Terminketten sofort mit der Bildgebung untersucht werden können. Die unmittelbare Verfügbarkeit macht es uns möglich, die komplette Diagnostik beim Ersttermin zu durchlaufen. Das beschleunigt den Ablauf ungemein. Statt einen weiteren Termin in einer externen Praxis auszumachen, können unsere Patienten die Praxis mit einer sicheren Diagnose und einem adäquaten Terminplan verlassen.“
Patienten, die die Praxis mit zeitkritischen Frakturen aufsuchen und entsprechend zügig versorgt werden müssen, profitieren besonders. Als Beispiel nennt die Ärztin die Kahnbeinfraktur. An dieser Stelle überzeugt das System mit einem weiteren, sehr wertvollen Aspekt, der Hand in Hand mit der hohen Auflösung geht: Die Darstellung in 3D bei einer geringeren Strahlenbelastung als im 2D-Röntgen.
Die Diagnose einer Kahnbeinfraktur benötigt beim herkömmlichen Röntgen oft mehrere Aufnahmen, um das Ausmaß der Verletzung einschätzen zu können. Mit dem DVT wird nur eine Aufnahme benötigt. Patienten müssen lediglich ihre Hand in die Gantry legen und die Aufnahme wird gestartet. Das Ergebnis liegt sofort vor.
„Bei Kahnbeinfrakturen ist der Einsatz sinnvoll, da die benötigten Mehraufnahmen im 2D-Röntgen mit einer mehrfachen Strahlenbelastung verknüpft sind. Die Dosis der SCS Bildgebung ist nicht nur geringer – es genügt durch die dreidimensionale Darstellung auch eine einzige Aufnahme.“
Für den Patienten sei die Diagnose mittels dieser Lösung daher angenehmer und sicherer, erklärt Frau Prof. Abel.
Belastete Aufnahmen – auch in der Handchirurgie
Mit der Aufnahme eines 3D-Schnittbildes unter natürlicher Körperbelastung hat das DVT einen weiteren Vorteil, den keines der herkömmlichen bildgebenden Verfahren bieten kann. Die belastete Aufnahme ist eine einzigartige Funktion, die besonders im Bereich der unteren Extremitäten von Orthopäden und Unfallchirurgen sehr geschätzt wird. Aber auch die Handchirurgin profitiert regelmäßig vom „Weight-Bearing“:
„Die Möglichkeit, 3D-Schnittbilder unter natürlicher Körperbelastung zu erstellen, hat einen hohen Stellenwert in meiner Praxis. Dadurch haben die Aufnahmen eine ganz andere, viel präzisere Aussagekraft. So kann ich besser einschätzen, wie sich beispielsweise die Elle bei Krafteinwirkung zur Speiche verändert.“
Unmittelbare Verfügbarkeit ermöglicht schnelle Reaktion Fälle, in denen sich die 3D-Schnittbildgebung besonders bewährt hat, sind in der Münchner Praxis zahlreich, erzählt Frau Prof. Abel. Doch ein Patient ist ihr im Gedächtnis geblieben. Ein Fahrradfahrer klagte etwa 3 Wochen nach einem Sturz über anhaltende Schmerzen. Da er in der darauffolgenden Woche in den Urlaub fahren wollte, entschied er sich, die Praxis aufzusuchen. Da es sich um einen Sturz mit traumatischen Folgen handelte, entschied die Ärztin, dennoch eine Untersuchung mit der digitalen Volumen-tomographie durchzuführen, um sicher zu gehen und um das Ausmaß einer eventuellen Verletzung besser einschätzen zu können.
„Der Patient hatte beim Bewegen der Hand Schmerzen, verfügte aber über ein volles Bewegungsausmaß. Ich erkannte eine kleine Schwellung, im Großen und Ganzen machte die Verletzung allerdings keinen gravierenden Eindruck. Zur Primärdiagnostik kam die SCS Bildgebung zum Einsatz. Sie zeigte mir eine relativ untypische Radiusfraktur mit Abscherung vom Palmaren Rim. Sie war minimal disloziert, weswegen wir schnellstmöglich operierten.“
Das Team war von der Aufdeckung des Bruchs sehr erstaunt. Bei der nachfolgenden Operation musste die 3-Wochen alte Fraktur zunächst aufgelöst werden, insgesamt verlief der Eingriff jedoch erfolgreich.
„Der Patient konnte den Arm nach der Operation sofort wieder bewegen, worüber er sehr glücklich war. Wäre mir diese Fraktur entgangen, wäre der Bruch wahrscheinlich weiter abgerutscht und der Karpus hätte sich nach palmar verlagert.“
Keine Alternative, sondern integraler Bestandteil der Praxis
Dem Patienten besser und unmittelbar helfen – mit der digitalen Volumentomographie ist das in der Münchner Praxis von Frau Prof. Abel möglich.
„Als niedergelassener Arzt sollte man in seiner Praxis einen Raum schaffen, in dem man auf höchstem Niveau arbeiten kann. Eine herausragende Behandlungsqualität definiert sich durch ein hochqualifiziertes Team, das auf eine ebenso herausragende Technik zurückgreifen kann.“
Für die Ärztin ist diese Lösung fester Bestandteil der Praxisausstattung und der Behandlung. Eingesetzt als Primärdiagnostik erspart sie Patienten Wartezeiten und Terminketten in anderen Praxen, bietet stattdessen die komplette Behandlung aus nur einer Hand und innerhalb eines Termines. Der Fall des gestürzten Fahrradfahrers zeigt zudem, wie wichtig es ist, bei Frakturen schnell handlungsfähig zu sein, um die Verletzung richtig zu therapieren und eine Verschlimmerung zu verhindern.
Fazit: Investition in eine sichere Zukunft
Das System hat sich in der Praxis von Frau Prof. Abel sofort bewährt. Sowohl die Ärztin als auch das Team und die Patienten sind von den aussagekräftigen Bildergebnissen überzeugt und begeistert. Aus diesem Grund empfiehlt sie diese Lösung auch an ihre Kollegen aus der O&U weiter:
„Haben Sie den Mut, in eine herausragende Bildgebung zu investieren. Trauen Sie sich, weiter und größer zu denken und versuchen Sie, für Ihre Patienten das Beste herauszuholen. Wenn Sie sich die SCS Bildgebung live anschauen wollen, dann sind Sie herzlich eingeladen, das bei uns in der Praxis zu tun.“
Prof. Dr. med. Helen Abel
Praxisinhaberin | Fachärztin für Orthopädie & Unfallchirurgie | Handchirurgie
Durch Weiterbildung, Kompetenz und Empathie, aber auch durch den Einsatz modernster Praxisausstattung gewährleistet Frau Prof. Dr. med. Helen Abel Diagnostik und Behandlung auf Spitzenniveau. Das Tätigkeitsfeld der Handchirurgin, die von der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) ausgezeichnet wurde, umfasst das komplette Spektrum der Handchirurgie. Als Spezialistin behandelt sie sowohl Unfallfolgen als auch degenerative Erkrankungen der Hand, des Handgelenkes und Ellenbogens.
Seit April 2025 ist das SCS MedSeries® H22 Teil der bildgebenden Routine. Das System eröffnet ihr unmittelbaren Zugang zu aussagekräftigen 3D-Schnittbildergebnissen, auf Basis derer sie fundierte Entscheidungen für die weitere Behandlung trifft.
Handchirurgie am Wittelsbacherplatz
Prof. Dr. med Helen Abel
Handchirurgin, Orthopädin und Unfallchirurgin
Finkenstraße 7
80333 München
www.handchirurgie-abel.de
Digitale Volumentomographie mit dem SCS MedSeries® H22
SCS steht für Sophisticated Computertomographic Solutions und beschreibt die Lösung für die anspruchsvolle 3D-Bildgebung mit höchster Strahlenhygiene, höchster Bildauflösung sowie höchster Zeitersparnis für Patient, Praxis und Arzt – als Win-Win-Win-Situation – gleichermaßen.
Der digitale Volumentomograph SCS MedSeries® H22 besitzt ein breites Indikationsspektrum und ist aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nicht mehr wegzudenken. Mit dem platzsparenden Design findet das DVT in jeder Praxis einen Platz. Dank der hohen Strahlenhygiene und der Auflösung von bis zu 0,2 mm ist der digitale Volumentomograph auch in der Pädiatrie anwendbar. Die vom DVT ausgehende Strahlendosis kann unterhalb der täglichen terrestrischen Strahlendosis eingestellt werden und ist im Vergleich zur Computertomographie um bis zu 92 % geringer.
Die hochauflösenden Schnittbilder stehen, inklusive Rekonstruktionszeit, innerhalb von drei Minuten in multiplanarer Ansicht (axial, koronal, sagittal) sowie in 3D am Befundungsmonitor zur Beurteilung durch den behandelnden Arzt zur Verfügung. Im Resultat ist es mit dem DVT möglich, eine 3D-Schnittbilddiagnostik durchzuführen, die sehr strahlungsarm ist, eine exakte Beurteilung von Grenzflächen zwischen Metall- und Knochenstrukturen zulässt, und sehr einfach am Patienten anzuwenden ist.
Jetzt Beratungsangebot zum planungssicheren Einstieg in die SCS Bildgebung anfordern: Kontakt
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