
Das Problem verschärft sich laut Validato mit der Grösse des Namensraums: Je häufiger ein Name in einer Bevölkerung vorkommt, desto wahrscheinlicher ist ein oberflächlicher Treffer bei einer negativen Medienmeldung oder einem Registereintrag, der eine andere Person mit identischem oder ähnlichem Namen betrifft. Verstärkt wird dieser Effekt durch international unterschiedliche Schreibweisen, Transliterationen fremdsprachiger Namen oder schlicht durch die Häufung bestimmter Namen in einzelnen Regionen. Ein System, das allein auf Namensgleichheit abstellt, produziert nach Einschätzung von Validato in solchen Fällen zwangsläufig eine relevante Zahl falscher Treffer.
Aus diesem Grund lässt Validato jeden automatisiert generierten Treffer durch Fachpersonal anhand weiterer Identifikationsmerkmale verifizieren, bevor er als relevantes Ergebnis dokumentiert wird – etwa Geburtsdatum, bisheriger Wohnort, beruflicher Werdegang oder weitere im Screening-Prozess erhobene Angaben. Erst wenn mehrere dieser Merkmale übereinstimmen, wird ein Treffer laut Validato als tatsächlich zutreffend eingestuft. Diese zusätzliche Prüfschicht kostet Zeit, verhindert aber nach Erfahrung von Validato, dass eine Person aufgrund der Verwechslung mit einer gleichnamigen dritten Person benachteiligt wird.
Für Unternehmen ist diese Sorgfalt nach Auffassung von Validato nicht nur eine ethische, sondern auch eine praktische Notwendigkeit: Eine Personalentscheidung, die auf einem unverifizierten Treffer beruht, lässt sich im Streitfall kaum rechtfertigen und kann sowohl arbeitsrechtliche als auch reputationsbezogene Risiken für das Unternehmen selbst nach sich ziehen. Verhältnismässigkeit bedeutet in diesem Kontext laut Validato nicht nur, welche Prüfmodule ausgewählt werden, sondern auch, wie sorgfältig deren Ergebnisse interpretiert werden.
„Ein Treffer in einer Sanktionsliste oder eine negative Schlagzeile mit passendem Namen ist ein Anlass zur genaueren Prüfung – kein automatisches Urteil über eine Person. Wer diesen Unterschied nicht macht, verwechselt Wahrscheinlichkeit mit Gewissheit.".
— Reto Marti, Managing Partner, Validato
Validato integriert die manuelle Verifikation von Namenstreffern fest in die eigenen Sanktionslisten- und Medien-Screening-Module, die als Teil der 18 einzeln wählbaren Prüfmodule auf der ISO-27001-zertifizierten Plattform mit Schweizer Serverstandort buchbar sind – ohne Aufpreis für die zusätzliche manuelle Prüfung durch Fachpersonal.
Validato ist ein führender Anbieter für zuverlässige Background Checks und Human Risk Management in Deutschland. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.
Validato ist speziell auf die Anforderungen in Deutschland ausgerichtet, verzichtet auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren oder Mindestanzahl an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.
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