Wie die Transformation der Logistik mit Künstlicher Intelligenz gelingt

Unter dem Motto »Von der Revolution zur Transformation – mit Künstlicher Intelligenz in die Silicon Economy« beteiligen sich vom 15. bis 17. September 2020 über 800 Teilnehmer am digitalen »Zukunftskongress Logistik – 38. Dortmunder Gespräche«. Dabei diskutiert die Logistikbranche über die Chancen und Herausforderungen einer neuen Plattformökonomie sowie über aktuelle Forschungsergebnisse und Beispiele aus der Praxis.

Die Logistikbranche befindet sich im Umbruch: Durch die Corona-Pandemie wird die Digitalisierung weiter beschleunigt, sie durchdringt immer mehr Bereiche. Das führt dazu, dass sich in naher Zukunft hochverteilte Künstliche Intelligenzen selbstständig organisieren werden und eine neue Plattformökonomie entsteht – die Silicon Economy. Welche Auswirkungen haben diese Veränderungen auf die Logistik und ihre Geschäftsmodelle? Auf dem gemeinsam von Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und dem Digital Hub Logistics veranstalteten »Zukunftskongress Logistik – 38. Dortmunder Gespräche« diskutieren Referenten und Teilnehmer, wie Unternehmen auf die Veränderungen in der Branche reagieren können.

Prof. Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, erläuterte in seinem Eröffnungsvortrag, wie Künstliche Intelligenz dafür sorgen wird, dass sich Lieferketten selbstständig auf allen Ebenen und in Echtzeit vernetzen – und autonome Devices selbstständig Verträge aushandeln und Bezahlvorgänge abschließen. Als Umgebung für diese neuen Technologien werde mit der Silicon Economy ebenjene digitale Plattformökonomie entstehen, an der das Fraunhofer IML bereits arbeitet.


Nach einem Grußwort von Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, erwartete die Teilnehmer ein Vortrag von Prof. Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) über die Chancen von Covid-19 als Beschleuniger der Digitalisierung. Wie Deutschland den Titel des »Logistikweltmeisters« verteidigen kann, erklärte im Anschluss Felix Fiege, Vorstandsvorsitzender von Fiege Logistik. Am Nachmittag des ersten Kongresstages berichteten die Referenten unter dem Oberthema »Blockchain« über den Einsatz der Technologie in der Supply Chain sowie in Projekten in Nordrhein-Westfalen. Anschließend stellten bereits zum vierten Mal acht Start-ups in einem Pitch-Wettbewerb ihre innovativen Geschäftsmodelle für den »Digital Logistics Award« vor.

Am zweiten und dritten Kongresstag zeigen Referenten im Fraunhofer-Symposium »Silicon Economy« in Sequenzen zu Themen wie Machine Learning, autonomes Fahren oder die digitale Transformation im Mittelstand, wie sie in ihren Unternehmen Innovationen in die Praxis umsetzen, um eine höhere Automatisierung und Digitalisierung ihrer Prozesse zu erreichen. An allen drei Tagen demonstrieren Wissenschaftler des Fraunhofer IML darüber hinaus in der »Digital Sandbox« zahlreiche neue Technologien und ihre Anwendungsfälle in der Logistik.

Hintergrundinformationen zum Kongress:

Führende Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft aus ganz Deutschland treffen sich seit mehr als 39 Jahren auf dem Zukunftskongress Logistik in Dortmund und richten den Blick in die Zukunft der Logistik. Mit dem Expertenwissen der beiden Veranstalter – dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und dem Digital Hub Logistics – bieten die traditionsreichen Dortmunder Gespräche Jahr für Jahr einen einmaligen Austausch zwischen Forschung und Praxis. Über 500 Teilnehmer nutzen regelmäßig die Gelegenheit, sich über aktuelle technologische und gesellschaftliche Entwicklungen zu informieren und Kontakte zu den Entscheidern aus der Branche zu knüpfen. www.zukunftskongress-logistik.de

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