Starkes Signal für Innovation und Beschäftigung im Ruhrgebiet: thyssenkrupp Steel entscheidet sich für den Bau einer neuen Feuerbeschichtungsanlage in Dortmund

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– Neue Anlage soll steigende Nachfrage der Automobilhersteller nach hochwertigen, feuerbeschichteten Produkten bedienen
– Automobilkunden können über die neue Anlage auch verstärkt mit innovativen und hochwertigen Zink-Magnesium-Beschichtungen beliefert werden
– Investition im niedrigen dreistelligen Millionenbereich
– Schaffung von über 100 hochqualifizierten Arbeitsplätzen
– Inbetriebnahme für Anfang 2021 geplant

thyssenkrupp macht den Weg frei für den Bau einer neuen hochmodernen Feuerverzinkungsanlage am Standort Dortmund: Alle internen Zustimmungen liegen seit gestern vor. Sofern die zuständige Bezirksregierung in Arnsberg nach Prüfung der Unterlagen dem Duisburger Stahlhersteller die Baugenehmigung erteilt, könnten die ersten Coils mit feuerverzinktem Stahlblech bereits Anfang 2021 das neue Werk verlassen. Die zehnte Feuerbeschichtungsanlage von thyssenkrupp Steel wird über 100 neue und qualifizierte Arbeitsplätze im Ruhrgebiet schaffen und umfasst ein Investitionsvolumen im niedrigen dreistelligen Millionenbereich.

Wichtige strategische Weichenstellung in Richtung attraktiver Produktmärkte


Die neue Feuerbeschichtungsanlage wird bei thyssenkrupp Steel die Aufgabe haben, die Umorientierung der Automobilindustrie hin zu feuerverzinkten Produkten zu begleiten. "Wir verstehen als enger Partner unserer Kunden die steigende Nachfrage nach hochwertigen feuerverzinkten Materialien und werden diese bestmöglich bedienen. Mit der neuen Feuerbeschichtungsanlage wollen wir unsere Position in einem essenziel wichtigen Marktsegment weiter stärken", erläutert Andreas Goss, CEO von thyssenkupp Steel. "Die Investition ist damit auch ein klarer Beleg für unsere Strategie, den Fokus konsequent auf innovative Technologien und Märkte mit Potenzial zu legen und damit die Zukunft unseres Geschäfts zu sichern", so Goss. Auf der neuen Anlage sollen auch die von Automobilherstellern besonders nachgefragten Zink-Magnesium-Produkte gefertigt werden. thyssenkrupp war als erster Stahlhersteller weltweit in der Lage, serienmäßig alle in der Automobilindustrie gängigen Oberflächenveredelungen auch in außenhauttauglicher Oberflächenqualität anzubieten.   

Entscheidung für Dortmund und den Industriestandort Ruhrgebiet

Dass die Standortwahl auf Dortmund fiel, hat gute Gründe. Denn hier steht bereits eine Feuerbeschichtungsanlage, die FBA8. Sie wurde 2001 eröffnet und gilt als eine der modernsten und leistungsfähigsten ihrer Art. Die neue Anlage wird direkt neben der bestehenden gebaut, so dass technische Service- und Versorgungsleistungen für beide Anlagen gebündelt werden können. Durch das neue Aggregat erhöht sich die Kapazität des Standortes für feuerbeschichtete Produkte um weitere 500.000 Tonnen auf dann insgesamt einer Million Tonnen. Die Region Ruhrgebiet wird so zum europaweit größten Kompe-tenzzentrum für feuerverzinkte Produkte, einschließlich zentraler Forschungszentren von thyssenkrupp Steel in Duisburg und Dortmund. Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart begrüßt die neue Investition von thyssenkrupp Steel: "Die neue Feuerbeschichtungsanlage trägt nicht nur zur Stärkung des Industrieclusters in der Region Ruhr bei. Der Einsatz innovativer Technologien ist Grundvoraussetzung für die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Stahlindustrie – auf dem Weltmarkt können wir nur mit bester Qualität punkten. So schafft thyssenkrupp Steel beste Voraussetzungen für zukunftsfeste Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen."

Beschäftigung gesichert – neue Arbeitsplätze in Planung

Die neue Feuerbeschichtungsanlage wird am Standort Dortmund über 100 zusätzliche Stellen schaffen und die bestehende Beschäftigung weiter sichern. Die neuen Arbeitsplätze werden zudem beste Entwicklungsmöglichkeiten für verschiedene Ingenieurs- und Ausbildungsberufe bieten. "Die Investition in die FBA10 ist eine Investition in die Zukunft der Stahlindustrie im Ruhrgebiet und in die Zukunft unseres Unternehmens. Das ist nach vielen Monaten der Unklarheit ein wichtiges und notwendiges Signal. Es zeigt auch, dass wir nicht nur über Einsparungen und Streichungen von Stellen sprechen, sondern auch unsere Standorte gezielt stärken und aufbauen", betont Tekin Nasikkol, Gesamtbetriebsratsvorsitzender von thyssenkrupp Steel Europe.

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