„Energiewende Kaiserslautern – Gemeinsam zum Ziel. Vernetzung von Technologie, Raum und Akteuren“, das ist der Anspruch an den Masterplan 100 Prozent Klimaschutz für die Stadt Kaiserslautern, um die ehrgeizigen Klimaschutzziele des Bundes bis zu den Jahre

Die Stadt Kaiserslautern ist bundesweit eine von insgesamt 22 Kommunen und Gemeinden, die am Förderprojekt „Masterplan 100 Prozent Klimaschutz“ der Bundesklimaschutzinitiative der Bundesregierung teilnehmen. Bis zum Jahr 2050 soll durch die Vernetzung von Technologie, Raum und Akteuren in allen Handlungsfeldern des Klimaschutzes eine energieneutrale Energieversorgung in Kaiserslautern erreicht werden. Der Masterplan 100 Prozent Klimaschutz für die Stadt Kaiserslautern wird durch die Fachgebiete Immobilienökonomie (Prof. Björn-Martin Kurzrock), Massivbau und Baukonstruktion (Prof. Matthias Pahn) und Stadtsoziologie (Prof. Annette Spellerberg) der Technischen Universität Kaiserslautern gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE (Gruppe Quartiere und Städte) aus Freiburg erarbeitet.

Bei der Konzeption des Masterplans werden alle wichtigen Handlungsfelder betrachtet, wie zum Beispiel Immobilien, regenerative Energien, Mobilität, Energieversorgung, Industrie- und Gewerbe, Handel, Dienstleistungen. In den Handlungsfeldern werden konkrete Maßnahmen und Meilensteine entwickelt, mit denen die Klimaschutzziele Schritt für Schritt erreicht werden sollen.

Im Rahmen der Erstellung des Masterplans haben die TU Kaiserslautern und das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme bereits mehrere Partizipations-Workshops mit Akteuren durchgeführt, weitere folgen im April und Mai. „Jetzt startet ein Highlight, bei dem alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt angesprochen sind“, freuen sich der Beigeordnete der Stadt Kaiserslautern, Peter Kiefer, und die Leiterin des Referats Umweltschutz, Bettina Dech-Pschorn. Im Ideenwettbewerb „Lauter*n gute Ideen“ sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre eigenen Ideen zum Klimaschutz in den Handlungsfeldern von Energieversorgung über Gebäude, Industrie, Gewerbe, Handel, Dienstleistung bis hin zum Verkehr einzubringen. Dabei kann es um alltägliche Maßnahmen oder Verhaltensänderungen in der Stadt gehen, die einfach neu gedacht oder klug beobachtet und kombiniert sind. Oder auch geniale, vielleicht sogar auf den ersten Blick gewagte Einfälle, die erst einmal eine genaue Prüfung erfordern.


„Wichtig dabei ist, dass die Ideen konkrete Beiträge zur Einsparung von Energie und Treibhausgas-Emissionen in der Stadt leisten und realistisch umzusetzen sind. Wir glauben, Kaiserslautern ist voller guter Ideen!“, so Professor Björn-Martin Kurzrock, der die Erstellung des Masterplans auf Seiten der TU Kaiserslautern koordiniert. Die Effektivität wird von den Experten der TU und dem Fraunhofer-Institut bewertet. Die besten Ideen werden von einer Jury ausgewählt und mit Sachpreisen belohnt, die von den Stadtwerken Kaiserslautern (SWK), Pfalztheater und 1. FC Kaiserslautern gestiftet werden. Der Hauptpreis ist ein Energiegutschein im Wert von 450 Euro. Auch Teams, zum Beispiel aus Schulen, Betrieben oder Vereinen, dürfen sich beteiligen. Der Ideenwettbewerb läuft bis zum 12. April 2017. Ideen können ab sofort über die Internetseite des Wettbewerbs unter www.lauternideen.de eingereicht werden.

Damit die Masterplan-Kommunen bis 2050 ihre Ziele erreichen können, müssen die Bereiche Strom, Wärme und Mobilität auf annähernd 100 Prozent erneuerbare Energien umgestellt werden. Dies ist nur mit einer erheblichen Steigerung der Energieeffizienz in allen Bereichen möglich. Zugleich müssen deutliche Reduktionen der Emissionen in Industrie und Landwirtschaft erreicht werden. Das Bundesumweltministerium begleitet die Masterplan-Kommunen bei ihren Vorhaben. Dadurch sollen alle Beteiligten miteinander vernetzt und ein gemeinsamer Lernprozess initiiert werden. Die Masterplan-Förderung erfolgt in zwei Phasen:

Zunächst erfolgt in Phase I in erster Linie die Erstellung des Masterplans, der aufzeigt, wie die beteiligten Kommunen ihre ambitionierten Ziele erreichen wollen und welche technischen und organisatorischen Maßnahmen dazu notwendig sind. In der anschließenden Phase II geht es vor allem um die Umsetzung der zuvor beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen. In dieser Phase ist es daher wichtig, Strukturen aufzubauen und zu stärken, Partizipation fortzuführen, die Öffentlichkeit zu informieren und mit einzubeziehen und erste Erfolge der umgesetzten Maßnahmen zu bilanzieren.

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