SKZ zeichnet erneut Nachwuchsforscher aus

Das Kunststoff-Zentrum SKZ hat sich auch in diesem Jahr als Sponsor beim 42. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ Unterfranken in Grafenrheinfeld engagiert und unterstützt damit erneut die Förderung junger Talente im Bereich Naturwissenschaft und Technik. Ein besonderes Highlight war die Verleihung des SKZ-Sonderpreises für Kunststoff und Nachhaltigkeit 2026. Mit dem Preis würdigt das SKZ herausragende Projekte, die sich durch Innovationskraft und hohe praktische Relevanz im Kontext der Kunststofftechnologie auszeichnet. Die Preisverleihung fand am 27. Februar statt.  

Das SKZ hat sich auch in diesem Jahr als Sponsor beim 42. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ Unterfranken in Grafenrheinfeld engagiert. Damit unterstreicht das Institut erneut sein Engagement für die Förderung junger Talente in Naturwissenschaft und Technik.

Mit dem Sonderpreis wurden in diesem Jahr Yannick Arnold und Johan Hofmann vom Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach ausgezeichnet. In ihrem Projekt „Bläschen- und Schaumverhütung in Resin“ greifen sie ein praxisrelevantes Problem auf, das vielen Anwendern der harzbasierten additiven Fertigung bekannt ist: Bläschenbildung im Photopolymerharz, verlängerte Entgasungszeiten und daraus resultierende Qualitätsverluste im Bauprozess.

Im Zentrum ihrer Arbeit stand die Frage, wie sich die Wartezeit beim Resin-Druck reduzieren lässt, ohne die Bauteilqualität zu beeinträchtigen – oder diese sogar zu verbessern. Arnold und Hofmann entwickelten verschiedene innovative Konzepte zur Vermeidung von Schaumbildung, darunter Schallentgasung sowie der gezielte Einsatz von Emulgatoren, und setzten diese systematisch in ihren Untersuchungen ein. Im Fokus standen die Reduktion der Bläschenbildung im Photopolymerharz, die Auswirkungen der Maßnahmen auf die Entgasungszeit sowie deren Einfluss auf die resultierende Druckqualität.

Mit ihrem Projekt verbinden die beiden Nachwuchsforscher materialwissenschaftliche Fragestellungen mit experimenteller Analytik und einer klaren Praxisorientierung. Die Ergebnisse sind sowohl für Maker Communities und 3D‑Druck‑Enthusiasten als auch für schulische und akademische Labore sowie Forschungsumgebungen im Bereich der Photopolymertechnik relevant. Auch industrielle Anwender, die Harzsysteme im Prototyping oder in der Kleinserienfertigung einsetzen, können von den gewonnenen Erkenntnissen profitieren.

Dr. Johann Erath, Innovations- und Technologietransfermanager am SKZ, übereichte den Preis vor über 300 Gästen. „Ich hatte vor der Preisverleihung die Gelegenheit, mir alle Projekte in der Ausstellung anzusehen. Die Kreativität, die Ideenvielfalt und das Durchhaltevermögen der Schüler haben mich sehr beeindruckt. Es ist inspirierend zu sehen, mit wie viel Leidenschaft und Engagement sie an ihren Themen arbeiten. Ein besonderer Glückwunsch geht an Yannick und Johan“, so Erath.

Über SKZ – Das Kunststoff-Zentrum

Das SKZ ist ein Klimaschutzunternehmen und Mitglied der Zuse-Gemeinschaft. Diese ist ein Verbund unabhängiger, industrienaher Forschungseinrichtungen, die das Ziel verfolgen, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, insbesondere des Mittelstandes, durch Innovation und Vernetzung zu verbessern.

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SKZ – Das Kunststoff-Zentrum
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Dr. Johann Erath
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E-Mail: j.erath@skz.de
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