
Ein im Gespräch geschildertes Beispiel verdeutlicht den Konflikt: Ein Mitarbeiter soll unter Zeitdruck ein Vorstandsprotokoll zusammenfassen und greift dafür auf seine private KI zurück. Die Szene dient der Veranschaulichung. Sie dokumentiert keinen untersuchten Sicherheitsvorfall. Müller und Gatermann erörtern daran, warum eine Vorgabe zum Datenschutz im Alltag nur dann trägt, wenn Beschäftigte ihre Aufgaben mit geeigneten Werkzeugen erledigen können.
Sichere Nutzung an konkreten Aufgaben üben
Gatermann bringt die Perspektive der Informationssicherheit und der Qualifizierung ein. Die Gesprächspartner besprechen, wie Beschäftigte an nachvollziehbaren Fällen lernen können, welche Informationen sie verarbeiten dürfen und wann eine Rückfrage nötig ist. Für Führungskräfte ergibt sich daraus eine praktische Prüfaufgabe: Welche Daten benötigt ein Arbeitsablauf, welches System darf sie erhalten und wer hilft bei Unsicherheit?
Auch selbst entwickelte Anwendungen und automatisierte Abläufe kommen zur Sprache. Sie können eine Aufgabe erleichtern, benötigen aber Betreuung. Im Gespräch geht es um Datenflüsse, Schnittstellen und die Frage, wer einen Ablauf weiterführt, wenn sein Ersteller nicht verfügbar ist. Bei KI-gestützter Softwareentwicklung thematisieren die Gesprächspartner mögliche Risiken wie ungeschützte Zugänge. Daraus folgt keine pauschale Bewertung aller selbst entwickelten Anwendungen.
Betrieb und Nutzen gemeinsam prüfen
Die Folge erweitert den Blick auf Sicherheit um die Verfügbarkeit von Arbeitsmitteln. Unternehmen sollten auch klären, wie ein Prozess bei einem Ausfall weiterläuft. Für den Einstieg in neue Anwendungen besprechen Müller und Gatermann begrenzte Praxisfälle, an denen sich Aufwand, Betreuung und Nutzen prüfen lassen. Bezifferte Wirksamkeits- oder Einsparnachweise werden mit der Veröffentlichung nicht vorgelegt.
Der Bundesverband für KI-Transformation e.V. und DAFI arbeiten im Bereich Weiterbildung zusammen. Diese Verbindung gehört zum Kontext des Gesprächs. Die Folge ist ein Interview mit praktischen Einordnungen und keine unabhängige Bewertung von Weiterbildungsangeboten.
Die vollständige Folge „Wie sicher ist die KI in deinem Unternehmen?“ (#1315) ist frei zugänglich. Redaktionelle Rückfragen zum Gespräch und Interviewanfragen können über den angegebenen Pressekontakt an den Bundesverband gerichtet werden.
Folge und begleitender Artikel:
https://www.ventureaistack.com/p/wie-sicher-ist-die-ki-in-deinem-unternehmen
Bundesverband für KI-Transformation e.V.
Leopoldstraße 31
80802 München
Telefon: +49 171 1007711
https://venture-ai-germany.org/
Vorstandsvorsitzender
E-Mail: norman@bundesverband.ai
![]()
