
Transparenzhinweis: Die Datenrettung erfolgte im Rahmen einer Medienkooperation ohne Berechnung. Esther Graf dokumentiert den Fall dafür auf ihren offiziellen Künstlerkanälen und verweist dort auf DATA REVERSE®.
Auf dem Gerät lag die Arbeit eines Jahres: Sprachmemos mit Songideen, von denen es einige auf das fertige Album geschafft haben, Songtexte in den Notizen, Musikvideos, Fotos und die kurz zuvor produzierten Acoustic Sessions, die für die Kampagne eingeplant waren. Dazu Videos, die auf TikTok bereits viral gegangen waren. Für eine Künstlerin ist so ein Gerät Archiv und Notizblock in einem.
Im Apple Store konnte Graf niemand weiterhelfen. Ihr Team schlug vor, die Acoustic Sessions noch einmal neu zu drehen, was mitten in einer laufenden Kampagne Tage an Studio- und Drehzeit gekostet hätte. In ihren Videos beschreibt Graf, dass sie stattdessen gezielt nach Spezialisten für Datenrettung gesucht und bei DATA REVERSE® angerufen habe. Ausschlaggebend war für sie nach eigener Aussage der Umgang mit ihren persönlichen Daten.
Ziel des Auftrags waren die Daten, das Gerät selbst spielte nur als Träger eine Rolle. Graf sendete das iPhone ein und bekam während der Analyse täglich eine Rückmeldung zum Stand. Eine Erfolgsgarantie gab es vorab nicht. Nach rund einer Woche gingen das Gerät und eine externe Festplatte mit den wiederhergestellten Daten an sie zurück, der Bestand war in diesem Fall vollständig.
Warum ein iPhone aufwendiger ist als eine Festplatte
Bei dem betroffenen iPhone 15 Pro Max war nach dem fehlgeschlagenen Systemstart kein regulärer Zugriff auf die gespeicherten Daten mehr möglich, das Gerät befand sich dauerhaft in einer Bootschleife. Die technische Analyse zeigte Probleme bei der Speicher- und Systeminitialisierung und dazu ein auffälliges elektrisches Startverhalten im Bereich der Logic-Board-Elektronik.
Bei aktuellen iPhones sind die Benutzerdaten hardwaregebunden verschlüsselt. Den Speicherchip separat auszulesen führt deshalb nicht zum Ziel: Für einen verwertbaren Datenzugriff müssen zentrale Komponenten der originalen Gerätearchitektur weiterhin korrekt zusammenspielen.
Das Labor analysierte zunächst die für den Startvorgang relevanten Speicher- und Systemstrukturen, darunter temporäre System-, Cache- und Auslagerungsbereiche, die den Start beeinträchtigten. Anschließend ließ sich die kritische Initialisierungsphase gezielt stabilisieren und genug Systemressourcen für einen kontrollierten Start bereitstellen. In dem so entstandenen Zugriffsfenster initialisierte sich die Sicherheits- und Speicherarchitektur des Geräts wieder vollständig, erst dadurch ließen sich die verschlüsselten Benutzerdaten regulär entschlüsseln und sichern.
Bei modernen Smartphones entscheidet das Zusammenspiel von Speicher, Prozessor, Sicherheitsarchitektur und Systemsoftware darüber, ob ein Datenzugriff überhaupt möglich wird. Der physische Speicherchip allein führt nicht ans Ziel. Ein Zugriffsfenster entsteht in der Laborpraxis erst dann, wenn diese Komponenten wieder kontrolliert zusammenarbeiten, und ob sich dieser Zustand herstellen lässt, zeigt sich in jedem Fall neu.
In ihren Videos schildert Graf, wie sie die Daten auf ihr neues Gerät übertragen hat und dass der Bestand vollständig war. Sie beschreibt außerdem, dass ihr der Wert dieser Daten erst bewusst geworden sei, als sie nicht mehr erreichbar waren.
Was Betroffene vorbeugend tun können
Der freie Speicher auf dem Gerät und in der Cloud gehört regelmäßig kontrolliert, ebenso das Datum der letzten erfolgreichen Sicherung. Bei iOS steht es unter Einstellungen, Apple-Konto, iCloud, iCloud-Backup. Eine zweite Sicherung außerhalb der Cloud, lokal auf dem Rechner oder auf einer externen Festplatte, fängt genau den Fall ab, in dem der Cloud-Speicher voll läuft.
Fällt ein Gerät aus, raten die Spezialisten von wiederholten Startversuchen ab und vor allem von einer Wiederherstellung über Finder oder iTunes. Ein Restore setzt das Gerät zurück und kann dabei die Daten überschreiben, um die es geht. Wer die Daten braucht, klärt vor der Abgabe ausdrücklich, dass der Auftrag den Daten gilt und nicht der Reparatur.
Esther Graf dokumentiert den Fall in mehreren kurzen Videos auf ihren offiziellen Kanälen, die Links stehen unter dieser Meldung.
DATA REVERSE® mit Sitz in Leipzig ist auf die professionelle Datenrettung von digitalen Speichermedien spezialisiert. Mit über 20 Jahren Erfahrung, TÜV-zertifiziertem Kundenservice und einer Erfolgsquote von über 95 % bietet das Unternehmen zuverlässige und qualitativ hochwertige Lösungen bei Datenverlusten jeglicher Art. Durch umfangreiches Know-how in Reverse Engineering und eine konsequente Datengarantie zählt DATA REVERSE® zu den führenden Anbietern der Branche.
Neben Festplatten, Flash-Speichern und RAID-Systemen werden auch komplexe logische Speicherarchitekturen wie Software Defined Storage erfolgreich wiederhergestellt. Zur optimalen Qualitätssicherung setzt DATA REVERSE® ausschließlich auf individuell entwickelte Softwarelösungen, ein eigenes Reinraumlabor sowie eine interne Forschungs- und Entwicklungsabteilung.
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