
Für die CERATIZIT Group bestätigt diese Aussage die langfristige strategische Ausrichtung ihrer Lieferkette als von Grund auf resilient – basierend auf einer integrierten Wertschöpfungskette, fortschrittlichen Recyclingkapazitäten und transparenten Standards. Gleichzeitig unterstreicht sie die wachsende Bedeutung, wolframhaltige Schrottpotenziale in europäischen Recyclingkreisläufen zu halten, um Versorgungskontinuität, Compliance und Planungssicherheit für Kunden zu stärken.
Die ECTA weist darauf hin, dass China weiterhin mehr als 80 % der globalen Wolframproduktion und -verarbeitung kontrolliert, während bereits rund 50 % des in Europa eingesetzten Hartmetalls aus Recycling stammen. Gleichzeitig warnt der Verband vor zunehmenden Belastungen der europäischen Recyclingsysteme und fordert koordinierte Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, um mehr Wolfram in Europa zu halten und die Verarbeitungskapazitäten auszubauen.
Integration und Kontrolle entlang der Wertschöpfungskette
Die Versorgungssicherheit von CERATIZIT basiert auf einer vollständig integrierten Wolfram-Wertschöpfungskette innerhalb der Plansee Group – von der Pulverherstellung über die Hartmetallproduktion bis hin zu fertigen Werkzeugen. Wodurch die Kontrolle über entscheidende Schritte gewährleistet und die Anfälligkeit gegenüber kurzfristigen Marktschwankungen verringert wird.
Ein zentrales Element dieses Modells ist die strukturierte Rückführung wolframhaltiger Schrottpotenziale in westliche Recyclingnetzwerke. Über die Tochtergesellschaft Stadler Raw Materials – Europas größtem Sammler und Händler von Wolframschrott und einem der größten weltweit – wird wolframhaltiger Schrott systematisch erfasst und etablierten Recyclingpfaden zugeführt. Dies trägt dazu bei, wertvolle Sekundärrohstoffe in Europa zu halten.
„Wir sammeln und sortieren systematisch wolframhaltigen Schrott in ganz Europa und führen sie unserem westliches Recycling-Netzwerk zu“, so Andreas Lackner, Mitglied des Executive Board der CERATIZIT Group.
Recyclingbasierte Versorgung als strategischer Stabilitätsfaktor
CERATIZIT betreibt eine recyclinggetriebene Lieferkette mit einer Wolfram-Recyclingquote von über 90 % (Geschäftsjahr 2024/25). Dieser zirkuläre Ansatz reduziert die Abhängigkeit von Primärrohstoffen und stärkt die langfristige Versorgungssicherheit. Oliver Sax, Mitglied des Executive Board der CERATIZIT Group:
„CERATIZIT betreibt eine vollständig integrierte Wertschöpfungskette – von der Pulverherstellung über die Hartmetallproduktion bis hin zu fertigen Werkzeugen -, ergänzt durch fortschrittliche Recyclingverfahren.
Die Aussagen der ECTA ordnen dies in den Branchenkontext ein, indem sie Recycling als entscheidenden Hebel für die Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit Europas hervorheben. „Recycling ist heute entscheidend: Die Rückführung von Hartmetall in den europäischen Kreislauf ist ein wichtiger Hebel für Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Federico Costa, Präsident der ECTA,
Verantwortungsvolle Beschaffung und transparente Standards
CERATIZIT stellt sicher, dass Rohstoffe verantwortungsbewusst und transparent über RMI-konforme Schmelzbetriebe und unter Einhaltung eines strengen Verhaltenskodex für Lieferanten beschafft werden. Dies trägt dazu bei, die Anforderungen an die Compliance und Rückverfolgbarkeit in den Lieferketten der Kunden zu erfüllen.
In diesem Zusammenhang kombiniert der integrierte Ansatz von CERATIZIT Recycling, Verarbeitungskompetenz und transparente Dokumentation, um Kundenanforderungen in einem von Rohstoffvolatilität und steigenden Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit geprägten Umfeld zu erfüllen.
Mehrwert für CERATIZIT Kunden
Für Kunden ergeben sich klare Vorteile:
- Höhere Versorgungskontinuität durch integrierte Wertschöpfungskette und Kontrolle über kritische Prozessschritte
- Recyclingbasierte Versorgungssicherheit mit über 90 % Wolfram-Recyclingquote (GJ 2024/25)
- Strukturierte europäische Schrotterfassung und Recyclingprozesse über Stadler Raw Materials
- Verantwortungsvolle Beschaffung und Rückverfolgbarkeit durch RMI-konforme Schmelzer und strengen Supplier Code of Conduct
- Hohe Planungssicherheit in einem volatilen und zunehmend angespannten Rohstoffmarkt
Weitere Informationen unter www.ceratizit.com
CERATIZIT – Tooling a Sustainable Future
Seit über 100 Jahren entwickelt und produziert CERATIZIT anspruchsvolle Hartstoff-Lösungen für die Zerspanung und den Verschleißschutz. Das Privatunternehmen mit Sitz in Mamer, Luxemburg, entwickelt und produziert hochspezialisierte Zerspanungswerkzeuge, Wendeschneidplatten, Verschleißteile und Hartmetallstäbe aus Hartstoffen. Die CERATIZIT-Gruppe ist weltweit Marktführer in verschiedenen Anwendungssegmenten und entwickelt erfolgreich neue Hartmetall-, Cermet- und Keramikwerkstoffe, beispielsweise für die Holz- und Steinbearbeitung.
Mit mehr als 7.000 Mitarbeitern in 30 Produktionsstätten und einem Vertriebsnetz mit über 70 Niederlassungen ist CERATIZIT ein Global Player in der Hartmetallindustrie. Zum internationalen Netzwerk des Unternehmens gehören die Tochtergesellschaft Stadler Raw Materials, Global Tungsten & Powders und das Joint Venture CB-CERATIZIT.
Als Technologieführer investiert CERATIZIT kontinuierlich in Forschung und Entwicklung und hält mehr als 1.000 Patente. Innovative Zerspanungswerkzeuge und Hartstofflösungen von CERATIZIT kommen in verschiedenen Branchen zum Einsatz, darunter im Maschinen- und Werkzeugbau, in der Automobil- und Luftfahrtindustrie sowie in der Öl-, Gas- und Medizinindustrie.
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87437 Kempten
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