Jeder Dritte verfiel schon mal

Ein Drittel der Deutschen gibt an, in den vergangenen Jahren schon mal Opfer eines Verschwörungsmythos geworden zu sein. Besonders häufig erscheinen falsche Nachrichten derzeit im Zusammenhang mit der Coronapandemie. Aber auch vermeintliche Risiken und Ängste über Nebenwirken von Funknetzen der neuen Generation (5G) verbreiten Mythen über die Realität. Verschwörungstheorien zeichnen sich oftmals dadurch aus, dass behauptet wird, vermeintliche Fakten und Wahrheiten würden von der Mehrheit bewusst ignoriert oder nicht wahrgenommen. Sie finden im Internet vielfältige Verbreitung und werden durch soziale Medien verstärkt, mit der Folge, dass konspirative Inhalte digital leicht vermittelt und gefunden werden können.

 

Dr. Michael Littger, DsiN-Geschäftsführer:
“Der souveräne Umgang mit Informationen im Internet erfordert vor allem: Menschenverstand einschalten. Im Zweifel raten wir, ungewöhnliche Behauptungen mit den Informationen etablierter Medien zu vergleichen. Hier kommt dem Qualitätsjournalismus sowie den öffentlich-rechtlichen Anbietern eine wachsende Bedeutung zu. Diese Institutionen werden von Verschwörungstheoretikern daher häufig nicht anerkannt."

 

Martin Drechsler, Geschäftsführer FSM (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V.)
“Desinformationen und Verschwörungserzählungen beschäftigen uns in den letzten Jahren intensiver denn je. Hier können und müssen auch Schulen und Lehrkräfte das Bewusstsein junger Menschen für solche Phänomene schärfen und kritisches Denken, Medienkompetenz und Nachrichtenkompetenz vermitteln und fördern."

 

Die Initiative „DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule“ von Deutschland sicher im Netz bietet bundesweit ab sofort ein neues Aufklärungsmodul für Lehrkräfte an: Gerüchteküche oder Informationsquelle? Wie sich Verschwörungserzählungen im Internet verbreiten. Mithilfe dieser Lerneinheit werden Schüler:innen zu Verschwörungsmythen sensibilisiert und die Informations- und Medienkompetenz junger Menschen verstärkt. Die Unterrichtseinheit entstand in Kooperation des Medienbildungsprojekts „Medien in die Schule – Materialien für den Unterricht“ und dem Fortbildungsprogramm „weitklick – Das Netzwerk für digitale Medien- und Meinungsbildung“. Beide Projekte werden vom Verein FSM (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e. V.) getragen.

 

Über DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule

Das Projekt DigiBitS – Digitale Bildung trifft Schule des Vereins Deutschland sicher im Netz (DsiN) befähigt und motiviert Lehrkräfte, ihren Unterricht zu verändern, indem sie ihn an die Kultur der Digitalität anzupassen. Mit einem Jahresprogramm, mit praxisorientierten Aktionstagen, Fortbildungen und mit frei zugänglichen Unterrichtsmaterialien unterstützt DigiBitS Partnerschulen auf ihrem Weg, einen digitalen Unterricht anzubieten, der Schüler:innen aktiviert, begeistert und auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. digibits.de

Über den Deutschland sicher im Netz e.V.

Der gemeinnützige Verein DsiN wurde 2006 im Rahmen des 1. Nationalen IT-Gipfels (heute: DigitalGipfel) der Bundesregierung gegründet. Als Ansprechpartner für Verbraucher:innen und kleinere Unternehmen befähigt der Verein durch konkrete Hilfestellungen zum sicheren Umgang mit digitalen Diensten. DsiN ist Partner von Vereinen sowie auch der Wirtschaft, Politik und Wissenschaft und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministers des Innern, für Bau und Heimat. sicher-im-netz.de

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