AGC-Werk in Deutschland verstärkt seine industrielle Cybersicherheit mit Kaspersky

 

AGC Glass Germany GmbH hat sich für eine stärkere Integration von Kaspersky Industrial CyberSecurity [1] zum Schutz ihrer industriellen Kontrollsysteme (ICS) entschieden, um das eigene Sicherheitsniveau weiter zu optimieren. Die zweijährige erfolgreiche Zusammenarbeit mit Kaspersky als vertrauenswürdigem Technologiepartner für industrielle Cybersicherheit überzeugte das Management von AGC, das Projekt mit effektiveren Funktionalitäten zu erweitern und von den damit einhergehenden Vorteilen zu profitieren. Prozessstabilität ist für eine standardisierte Großserienfertigung wie bei AGC Glass Germany entscheidend. Eine Produktionsverzögerung oder schlimmer noch, ein kompletter Ausfall der Produktionslinien, kann nicht nur Stornierungsgebühren, sondern in vielen Fällen auch teure Vertragsstrafen nach sich ziehen. Um dem entgegenzuwirken, nutzt AGC die Industry-4.0-Plattform Tomorrow Connect [2] inklusive den dazugehörigen eApps, um in Echtzeit Informationen über die Prozessstabilität und Abweichungen von den Sollwerten zu sammeln.

Die Industry-4.0-Plattform Tomorrow Connect wurde vom Kaspersky-Partner Tomorrow Labs in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) sowie Maschinenbauern entwickelt. Die Plattform sammelt, verknüpft und visualisiert Maschinen- und ERP-Daten verschiedener Hersteller und ermöglicht so die Zusammenführung von abteilungs- und unternehmensübergreifenden Informationen für eine transparente und autonome Produktion.


AGC Glass Germany GmbH veredelt Glasscheiben für den Automobilbereich, die innerhalb des Konzerns gefertigt wurden, um sie auf die spezifischen Anforderungen der Kunden anzupassen. Dazu gehört der Einbau zusätzlicher Heizdrähte oder Regensensoren in die Front- oder Heckscheiben oder das Abdichten. Anschließend werden die Glaselemente an die einzelnen Produktionsstandorte in der Automobilindustrie geliefert.

Hintergrund und Schwerpunkte

Eine große Anzahl vernetzter Produktionsanlagen erhöht die Summe der Schwachstellen für Cyberangriffe exponentiell. Diese können wiederum erhebliche finanzielle Verluste und langanhaltende Imageschäden für ein Unternehmen verursachen. Deshalb ist man sich bei AGC der Bedeutung einer entsprechend ausgelegten Cybersicherheitslösung bewusst. Darüber hinaus bietet eine solche auch beträchtliche geschäftliche Vorteile, unter anderem eine Eindämmung des Risikos einer Geschäftsunterbrechung, die Absicherung der Lieferkette und die Einhaltung von Vorschriften. 

"Mit Kaspersky haben wir uns für einen anerkannten Anbieter von industrieller Cybersicherheit als Technologiepartner entschieden", erklärt Jan Houben, Betriebsleiter bei AGC Germany GmbH. "Kaspersky verfügt über eine weitreichende Expertise und Forschungskapazitäten und bietet damit nicht nur Software, sondern auch Threat Intelligence und Vulnerability Assessments. Das hat uns vollkommen überzeugt." 

Stärkere Integration und neue Funktionalitäten

Zur Stärkung seines Sicherheitsniveaus hat sich AGC Glass Germany für Kaspersky Industrial CyberSecurity entschieden. Dabei handelt es sich um ein speziell entwickeltes Portfolio von Softwareprodukten zum Schutz industrieller Steuerungssysteme (ICS). 

Kaspersky Industrial CyberSecurity for Nodes schützt ICS beziehungsweise SCADA-Server, HMIs und Engineering-Workstations vor den verschiedenen Arten von Cyberbedrohungen, die durch menschliche Faktoren, generische Malware, gezielte Angriffe oder Sabotage entstehen können. Kaspersky Industrial CyberSecurity for Networks arbeitet auf der Ebene des industriellen Kommunikationsprotokolls (Modbus, IEC-Stack, ISO etc.) und analysiert den entsprechenden Datenverkehr mit Hilfe fortschrittlicher Deep Packet Inspection (DPI)-Technologie auf Anomalien. Die Lösung bietet zudem eine Ressourcenerkennung und eine visualisierte Netzwerkübersicht.

Nach zwei Jahren erfolgreicher Implementierung von Kaspersky Industrial CyberSecurity beschloss AGC, das Projekt zu erweitern, indem das Unternehmen die bestehenden Installationen von Kaspersky Industrial CyberSecurity for Nodes und Kaspersky Industrial CyberSecurity for Networks auf die neuesten Versionen aktualisieren und mit der Industry-4.0-Plattform Tomorrow Connect integrieren ließ. Dies führte zu neuen Funktionalitäten und Vorteilen für das gesamte Cybersicherheits-Framework:

  • Echtzeit-Fertigungstelemetrie und Cybersicherheitsstatus auf dem Dashboard des Werksleiters. 
  • Kaspersky Industrial CyberSecurity gewährleistet, dass die Telemetrie nicht beeinträchtigt wird und ermöglicht die Erkennung von Sicherheitsverletzungen und Anomalien an Endpunkten. 
  • Kaspersky Industrial CyberSecurity erkennt Verstöße gegen technologische Prozesse mithilfe von DPI, sodass Fehler im Produktionsablauf vermieden und die Produktqualität gewährleistet werden kann.

Gestärktes Vertrauen in Produktionskontinuität und allgemeine Cybersicherheit

Zusammen mit Tomorrow Labs ist es Kaspersky gelungen, die Kaspersky Industrial CyberSecurity-Produkte erfolgreich zu aktualisieren und an die Bedürfnisse von AGC Glass Germany anzupassen. Dank dieses Projekts ist der Autoglas-Hersteller umfassend geschützt und kann auf potenzielle industrielle Cyberbedrohungen adäquat reagieren. Zusätzlich garantiert die Lösung Kaspersky Industrial CyberSecurity die Integrität der Datenübertragung an Tomorrow Connect. Diese Erweiterung und Verbesserung seiner industriellen Cybersicherheit verschaffte AGC zusätzliches Vertrauen in seine Produktionskontinuität und -sicherheit und machte das Unternehmen so für seine Partner innerhalb der Lieferkette noch vertrauenswürdiger.

"Kaspersky Industrial CyberSecurity ist modular aufgebaut, daher lässt es sich an unsere speziellen Anforderungen und Infrastrukturen anpassen", fährt Jan Houben fort. "Mit dieser Lösung erhalten wir Cybersicherheit auf allen Ebenen des Netzwerks, ohne dass unsere technologischen Prozessabläufe beeinträchtigt werden."

[1] https://ics.kaspersky.de/ 

[2] https://www.tomorrow-connect.com/ 

Über die Kaspersky Labs GmbH

Kaspersky ist ein internationales Cybersicherheitsunternehmen, das im Jahr 1997 gegründet wurde. Die tiefgreifende Threat Intelligence sowie Sicherheitsexpertise von Kaspersky dient als Grundlage für innovative Sicherheitslösungen und -dienste, um Unternehmen, kritische Infrastrukturen, Regierungen und Privatanwender weltweit zu schützen. Das umfassende Sicherheitsportfolio des Unternehmens beinhaltet führenden Endpoint-Schutz sowie eine Reihe spezialisierter Sicherheitslösungen und -Services zur Verteidigung gegen komplexe und sich weiter entwickelnder Cyberbedrohungen. Über 400 Millionen Nutzer und 250.000 Unternehmenskunden werden von den Technologien von Kaspersky geschützt. Weitere Informationen zu Kaspersky unter http://www.kaspersky.com/de/

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Kaspersky Labs GmbH
Despag-Straße 3
85055 Ingolstadt
Telefon: +49 (841) 98189-0
Telefax: +49 (841) 98189-100
http://www.kaspersky.de

Ansprechpartner:
Florian Schafroth
Berkeley Kommunikation GmbH
Telefon: +49 (89) 747262-43
Fax: +49 (89) 747262-800
E-Mail: florian.schafroth@berkeleypr.com
Anne Mickler
Telefon: +49 (841) 98189-322
Fax: +49 (841) 98189-100
E-Mail: anne.mickler@kaspersky.com
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel