Falling Walls 2020 sucht „The Breakthroughs of the Year“

Einer der wichtigsten Wissenschaftstreffpunkte der Welt, die Falling Walls Conference in Berlin, erfindet sich anlässlich der Corona-Einschränkungen neu. Die Konferenz wird nicht einfach ohne Publikum ins Netz übertragen, sondern ändert ihren gesamten Zuschnitt, um die Potentiale der Digitalisierung voll zu nutzen. Während in den zurückliegenden Jahren ein Expertenteam aus der Fülle an Forschungsvorhaben und Wissenschaftlern die vielversprechendsten ausgewählt und nach Berlin zum Jahrestag des Mauerfalls zu einer zweitätigen Tagung eingeladen hat, gibt es in diesem Jahr einen weltweiten Aufruf in zehn Kategorien. Die Konferenz wird nicht an einem Tag zehn Stunden dauern, sondern an sechs Tagen jeweils zwei, damit in möglichst vielen Zeitzonen Interessierte einen Einblick in die großen Fortschritte der Wissenschaft erhalten können. Die Live-Sessions finden vom 4. November bis zum 9. November jeweils von 13 Uhr bis 15 Uhr statt. Zudem wird es viele Möglichkeiten für einen digitalen Austausch geben.

Unter dem Gesamtvorsitz der langjährigen Präsidentin des European Research Councils, Helga Nowotny, werden in zehn Feldern mit jeweils eigenen Juries "The Breakthroughs of the Year" ermittelt. Die zehn Kategorien sind: Lebenswissenschaften; Naturwissenschaften; Ingenieurwissenschaften; Geistes- und Sozialwissenschaften; Kunst und Wissenschaft; Digitale Lehre; Wissenschafts- und Innovationsmanagement; Aufstrebende Talente; Wissenschafts-Startups und Wissenschaftskommunikation. "Springer Nature" und die "Zeit Verlagsgruppe" unterstützen das Digitalkonzept als Medienpartner.

Die gemeinnützige Falling Walls Foundation lädt Universitäten, Akademien und wissenschaftliche Einrichtungen, Unternehmen, Stiftungen sowie Forscherinnen und Forscher weltweit dazu ein, ihre neuesten wissenschaftlichen Durchbrüche, die das Potential haben, die Welt zu verändern, für die Auszeichnung zu nominieren.


Die Finalisten für die Breakthroughs of the Year werden als Text und Video öffentlich zugänglich gemacht und können überall auf der Welt angesehen und bewertet werden. Aus den Finalisten wählt in jeder Kategorie eine Fachjury bis zu zehn Winners aus. Vom 4. bis zum 8. November 2020 finden jeden Tag zwei Winners Sessions statt, in denen die Gewinner einer Kategorie präsentiert werden. Anschließend kann das Publikum mit den verantwortlichen Forschenden diskutieren.

Am 9. November schließlich, dem Jahrestag des friedlichen Falls der Berliner Mauer, werden die Breaktroughs of the Year in einem Livestream mit prominenten Gästen aus Berlin vorgestellt. Die Falling Walls Breakthroughs sind zudem ein Programmbestandteil der Berlin Science Week, die vom 1. bis zum 10. November ebenfalls digital stattfindet.

Neben der Vorstellung der besten Forschungsarbeiten weltweit wird sich die Konferenz wie in den Vorjahren mit den drängenden Fragen des Forschungssektors befassen. In zehn Circle Tables – moderierten Fachgesprächen – werden Persönlichkeiten aus allen Sparten der Wissenschaft und ihre Gesprächspartner aus Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft wichtige Einzelfragen diskutieren, die in einem Falling Walls Circle über die Post-Corona-Agenda von Wissenschaft und Forschung münden wird. Dieser ist in die Preisverleihung am 9. November eingebunden.

"Der Austausch der Wissenschaft über alle Grenzen hinweg ist wichtiger denn je. Ich freue mich, dass die Freunde und Förderer von Falling Walls es ermöglicht haben, dass wir dieses Jahr mit dem Digitalformat mehr Menschen als je zuvor erreichen können, um mit ihnen die Fortschritte der Forschung zu teilen und zu diskutieren", sagt Jürgen Mlynek, Vorsitzender des Falling Walls Kuratoriums.

Seit ihrer ersten Veranstaltung zum 20. Jahrestag des friedlichen Mauerfalls am 9. November 2009 hat sich die Falling Walls Conference in ein führendes Weltforum für Wissenschaft entwickelt – stets angetrieben durch die zentrale Frage: Which are the next walls to fall in science and society? Die Falling Walls Foundation ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Berlin. Sie wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die Robert Bosch Stiftung und den Berliner Senat sowie zahlreiche nationale und internationale Forschungsinstitutionen, private und öffentliche Stiftungen und Unternehmenspartner.

Alle Details zu den Einreichungen der Nominierungen und zu den Falling Walls Breakthroughs of the Year entnehmen Sie bitte unserer Website:

www.falling-walls.com/…

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