Copper Alloys 2018: Kupfer bleibt wichtigstes Funktionsmetall für technischen Fortschritt und nachhaltiges Produktdesign

Mehr als 100 Teilnehmer aus aller Welt waren sich einig: mit der erfolgreichen Auftaktveranstaltung und zukünftigen Etablierung von Copper Alloys als biennale Tagung wurde jetzt eine wichtige Lücke für den anwendungsbezogenen Fachaustausch zu Kupferwerkstoffen geschlossen. In Kooperation mit dem schwedischen Institut Swerea KIMAB veranstaltete das Deutsche Kupferinstitut am 11. und 12. April 2018 erstmalig in Mailand einen internationalen Kongress für kupferverarbeitende Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen, der die neuesten wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen rund um die Verwendung von Kupferwerkstoffen präsentierte.

Kupfer bietet aufgrund seiner hervorragenden mechanischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften ein breites Anwendungsfeld und lässt sich zudem aufgrund seiner vielfältigen Legierungsmöglichkeiten mit anderen Elementen für zahlreiche technische Anforderungen optimieren. Nicht umsonst findet man Kupferwerkstoffe in vielen innovativen Industrieanwendungen wie der Elektromobilität oder der Miniaturisierung von Bauteilen. Durch deren Einsatz können Verfahren oftmals kosteneffektiver gestaltet, die Auswirkungen auf die Umwelt minimiert, der Energieverbrauch gesenkt oder das Design verbessert werden.

Entsprechend standen bei Copper Alloys 2018 Themen wie neue Fertigungsverfahren und innovatives Materialdesign ebenso auf dem Programm wie die Vorteile der guten Korrosionseigenschaften und Verarbeitbarkeit von Kupferwerkstoffen in diversen Anwendungen. Ein besonderes Augenmerk lag zudem auf ökologischen Komponenten wie der beispielhaften Recyclingfähigkeit von Kupferwerkstoffen und der damit verbundenen nachhaltigen Schonung von Ressourcen.

Plattform für den anwendungsbezogenen Fachaustausch
Über 30 Referenten von renommierten Forschungseinrichtungen wie Fraunhofer oder dem Institut für Korrosionsschutz präsentierten ihre neuesten Forschungsergebnisse ebenso wie Vertreter der Universitäten von Athen (GR), Vancouver (CAN), Ufa (RUS), Lund (S), Rouen (FR) oder auch aus dem italienischen Genua, Brescia und Mailand sowie der Universität Saarbrücken und der RWTH Aachen. Ergänzt wurden die wissenschaftlichen Vorträge dabei durch Beiträge aus der industriellen Anwendung von Kupferwerkstoffen. Diverse Workshops boten zudem eine Plattform für einen aktiven Austausch zwischen Teilnehmern und Experten aus 15 Ländern weltweit.
Michael Sander, Geschäftsführer des Deutschen Kupferinstituts dazu: „Copper Alloys 2018 hat unserer Meinung nach einen umfassenden Überblick über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen der Kupferindustrie gegeben. Erstmalig hat sich durch die Zusammenarbeit mit dem schwedischen Institut SWEREA die Möglichkeit eröffnet, eine derartige Konferenz auf internationaler Ebene zu realisieren. Die ausgezeichnete Resonanz bei Wissenschaft und Industrie hat uns gezeigt, dass wir damit ein lange vermisstes notwendiges Angebot geschaffen haben.“


Geplant ist „Copper Alloys“ als erweiterte Plattform zu positionieren, die der gesamten kupferverbundenen Industrie- und Forschungslandschaft alle zwei Jahre den anwendungsbezogenen Fachaustausch auf internationaler Ebene ermöglicht und damit die Zukunft der technisierten Welt mitgestalten hilft. Die nächste Konferenz wird voraussichtlich in 2020 in Deutschland stattfinden.
Ausführliche Informationen zu der Konferenz sind auf der Webseite www.copperalloys.org zu finden.

Über den Deutsches Kupferinstitut Berufsverband e.V.

Mit seinem qualifizierten Werkstoff- und Branchenwissen ist das Kupferinstitut Kompetenzzentrum und Netzwerkplattform für Generierung, Management und Transfer von Wissen, welches relevant ist zur Marktgestaltung und Marktentwicklung. Bereits seit mehreren Jahren hat das Deutsche Kupferinstitut deshalb seine mehr als 90jährige Rolle als neutrales Beratungsinstitut sukzessive ausgeweitet und bietet nun auch Seminare und Tagungen zu werkstofftechnischen und –relevanten Themen auf deutscher und europäischer Ebene an. Zudem konnten durch den Ausbau seines Labors die Möglichkeiten eigener Untersuchungen ausgebaut und damit das ingenieurtechnische Leistungsspektrum erweitert werden.

Neben dem klassischen, technisch-wissenschaftlich ausgerichteten Verband ist so in dem Institut ein moderner Dienstleister entstanden, der alle Akteure der Wertschöpfungskette gleichermaßen miteinander vernetzt: Ingenieurleistungen zur Optimierung von Produkt und Produktion, Analyse und Vermeidung von Fehlern, komplexe Material- und Bauteiluntersuchungen sowie ein immer breiter gefächertes Bildungsangebot sind das Fundament hierfür. Auf dieser Basis wird das Kupferinstitut seine starke Stellung als technologisches Kompetenzzentrum für Kupfer weiter konsequent ausbauen.

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