Zukunftsmärkte in der Metropole Ruhr weiter auf Wachstumskurs

Wirtschaftswachstum im elften Jahr in Folge und im Vergleich zum Rest der Republik eine überdurchschnittliche Dynamik in den Zukunftsleitmärkten: Die positive Entwicklung der Wirtschaft in der Metropole Ruhr hält an. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (SVB) ist im Jahr 2017 auf 1,71 Millionen Menschen gestiegen. Insgesamt sind in den Leitmärkten 31.360 zusätzliche Jobs entstanden – ein Plus von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Besonders erfreulich: die Leitmärkte Urbanes Bauen und Wohnen (+3,1 Prozent), Gesundheit (+2,8 Prozent) Mobilität (+3,1 Prozent) und Ressourceneffizienz (+2,3 Prozent) haben sich bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen im Bundesvergleich überdurchschnittlich entwickelt. Eine hohe Dynamik hat erneut der Leitmarkt Digitale Kommunikation verzeichnet: die Unternehmensumsätze sind um 6 Prozent, die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 3,6 Prozent gestiegen.

„Die Ergebnisse unterstreichen: die Wirtschaft in der Metropole Ruhr setzt die richtigen Prioritäten und gestaltet ihren Wandel nachhaltig erfolgreich. Die Region ist auf dem Sprung.", sagt Rasmus C. Beck, Geschäftsführer der regionalen Wirtschaftsförderung Business Metropole Ruhr GmbH heute bei der Vorstellung in Essen.


Mit einem Anteil an der Gesamtwirtschaft von 18,9 Prozent und 323.000 SVB bleibt der Industrielle Kern ein wichtiger Eckpfeiler der Wirtschaft. Besonders hoch (28,9 Prozent) ist der Anteil im Ennepe-Ruhr-Kreis. „Wir haben im Süden der Metropole Ruhr knapp sieben Prozent mehr Industrieunternehmen als im Bundesschnitt. Ein Grund für den Erfolg ist, dass sich die Unternehmen vor allem mit Zukunftstechnologien beschäftigen. Die Bereich Maschinenbau sowie Energie- und Messtechnik sind hier Vorreiter", sagt Jürgen Köder, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr. Dies wird auch daran deutlich, dass 60 Prozent aller Förderzuwendungen im Ennepe-Ruhr-Kreis in Zukunftstechnologien fließen.

Diesen Zukunftstechnologien widmet der Wirtschaftsbericht Ruhr 2017 einen Schwerpunkt. Der Bericht zeigt, dass die Digitalisierung die Leitmärkte zunehmend miteinander vernetzt. Die Wirtschaft verfügt in diesem Prozess über eine hohe technologische Kompetenz, um an den cross-sektoralen Schnittstellen nachhaltige und ressourcenschonende Innovationen hervorzubringen.

Den Zukunftstechnologien wird ein besonders hohes Innovationspotenzial zugesprochen, da sie das Überspringen von Entwicklungsstufen sowie disruptive Innovationen ermöglichen. Die Nutzung von künstlicher Intelligenz sowie maschinelles Lernen gehören dazu. Die Ruhrbotics GmbH, aus Recklinghausen, ist hier besonders aktiv. Das innovative Unternehmen entwickelt Software und Softwarestandards für Industrieroboter und programmiert sie. „Als Ingenieurbüro besitzen wir anders als Softwarenentwickler auch das technische Know-how, die Automatisierungssysteme, die wir mit unseren Tools programmiert haben, in Betrieb zu nehmen", beschreibt Geschäftsführer Daniel Bunse das Erfolgsrezept.

Weitere Best-Practice-Beispiele und alle Zahlen und Fakten sind im Internet unter www.wirtschaftsbericht.ruhr und auf der Homepage der BMR unter www.business.metropoleruhr.de als Download verfügbar.

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