Diskussion um Sicherheit für den Verbraucher wird fortgesetzt

Die europäischen Spitzenverbände EurEau, European Copper Institute und Plastics Europe sowie das Konsortium EDW (European Drinking Water) laden gemeinsam zur Fortführung der Diskussionen um einen einheitlichen Rechtsrahmen zur Umsetzung des Art. 10 der Trinkwasserdirektive (1998) nach Brüssel ein. Am 18. Mai werden Fortschritte auf dem Weg zu einem europäischen Ansatz dokumentiert und diskutiert, welcher über die Erfordernisse an die hygienische Sicherheit von Materialien und Produkten im Kontakt mit Trinkwasser, deren technische Sicherheit sowie die Anforderungen an den freien Warenverkehr integriert. Mit dabei sind u.a. wieder Vertreter des deutschen Gesundheitsministeriums sowie der EU-Kommission.

In den letzten zwei Jahren wurden im Rahmen des Evaluierungsprozesses der Trinkwasserrichtlinie nach dem REFIT-Programm der Europäischen Kommission relevante Schritte unternommen. Artikel 10 der Trinkwasserdirektive von 1998 wurde als bedeutsamer aber bislang unzureichend implementierter Teil identifiziert und eine spezifische Studie initiiert. Umfangreiche Zuarbeiten der europäischen und nationalen Regulierungsbehörden sowie der Material- und Produktindustrie haben zur sachgerechten Analyse beigetragen. Die Ergebnisse dieser Initiative sowie das Ergebnis der Folgenabschätzung einer verwandten Politikoption werden nach der angekündigten Revision der DWD ab 2017 berücksichtigt. Zur Stabilisierung und zum Schutz eines funktionierenden europäischen Binnenmarktes sind zudem neue Mandate an das europäische Normungswesen (CEN) in der Pipeline, um produktspezifische technische Anforderungen als Grundvoraussetzung für Zertifizierung, freien Warenverkehr und sichere Nutzung zu decken.
Die Tagungsgebühr gilt nur für die Industrieteilnehmer. Regulatoren, die auf nationaler oder europäischer Ebene tätig sind, sind eingeladen, kostenlos teilzunehmen. Weitere Informationen zum Programm sind auf www.kupferinstitut.de zu finden.

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