
Immer mehr Unternehmen investieren in IT-Sicherheitstechnologien und Dienstleistungen und verbessern den Reifegrad der Cybersicherheit. Sie verfügen über umfassende Sicherheitsmaßnahmen, ein starkes Sicherheitsbewusstsein und führen regelmäßige Audits durch. Sieben von zehn Befragten schätzen den Reifegrad der IT-Sicherheit ihres Arbeitgebers als hoch und sehr hoch ein. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Cybersicherheit in Zahlen“ von G DATA CyberDefense, Statista und brand eins. Aber: Ein knappes Drittel berichtet von bestehenden Lücken, fehlenden Prozessen oder Ressourcen. Gerade Firmen mit einem niedrigeren Reifegrad sind nicht nur eine Gefahr für sich selbst. Als Teil einer Lieferkette gefährden sie auch andere Betriebe. Cyberkriminelle suchen gezielt nach dem schwächsten Glied einer Abwehrkette. Oft ist nicht das initial angegriffene Unternehmen das Primärziel, sondern ein Kunde oder Zulieferer.
„„Deutsche Unternehmen haben technologisch stark aufgeholt und ihre IT-Sicherheit auf ein hohes Niveau gebracht“, sagt Andreas Lüning, Mitgründer und Vorstand der G DATA CyberDefense AG. „Aus jahrzehntelanger Erfahrung wissen wir jedoch, dass nachhaltige Sicherheit erst dann entsteht, wenn Technik und gelebte Verantwortung im Unternehmen Hand in Hand gehen – denn Cyberkriminalität nutzt gezielt organisatorische Schwächen entlang der Lieferkette aus. Jetzt gilt es, Sicherheitskultur als strategische Führungsaufgabe zu verankern und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.“
Technik gut, Kultur schwach
IT-Sicherheit wird in vielen Organisationen noch immer als reines IT-Projekt verstanden. Jeder vierte Befragte stuft die Sicherheitskultur im Unternehmen als nur durchschnittlich oder nicht vorhanden ein. Auf der anderen Seite bewerten ein Drittel diese als sehr ausgeprägt. Hier ist Cybersecurity ein zentraler Bestandteil der unternehmerischen DNA mit klaren Richtlinien, Schulungen und Sicherheitsüberprüfungen. Für Unternehmen wird eine von allen Mitarbeitenden gelebte Sicherheitskultur zunehmend zu einem strategischen Thema: nicht nur aus technischer, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht. Sicherheitsvorfälle gefährden Lieferketten, verursachen hohe Kosten und beschädigen Reputation sowie Vertrauen von Kunden und Partnern.
Cybersicherheit in Zahlen zum Download
„Cybersicherheit in Zahlen“ erschien bereits zum fünften Mal und zeichnet sich durch eine hohe Informationsdichte und besondere methodische Tiefe aus: Mehr als 5.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland wurden im Rahmen einer repräsentativen Online-Studie zur Cybersicherheit im beruflichen und privaten Kontext befragt. Die Fachleute von Statista haben die Befragung eng begleitet und können dank einer Stichprobengröße, die weit über dem branchenüblichen Standard liegt, belastbare und valide Marktforschungsergebnisse im Magazin „Cybersicherheit in Zahlen“ präsentieren. Darüber hinaus haben die Marktforscher Zahlen, Daten und Fakten aus mehr als 300 Statistiken zu einem umfassenden Nachschlagewerk der IT-Sicherheit zusammengeführt.
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