Neue HPC-Ladekabel für Nordamerika

Phoenix Contact präsentiert ein erweitertes DC-Schnellladeportfolio für den nordamerikanischen Markt, das neue NACS- und CCS-Typ-1-Ladekabel, normkonforme Sicherheit, robuste Ergonomie und eine klare Zukunftsperspektive bietet.

Mit der Einführung leistungsstarker NACS- und CCS-Typ-1-Ladekabel unterstreicht das Unternehmen seine Rolle als führender Anbieter von Schnellladetechnik nun auch in den USA, Kanada und Mexiko. Die neuen Produkte wurden speziell für den nordamerikanischen Markt entwickelt und erfüllen sämtliche relevanten SAE- und UL-Normen. Da der North American Charging Standard (SAE J3400) schrittweise zum dominanten DC-Ladestandard wird, gestaltet Phoenix Contact den Übergang aktiv mit und stellt weiterhin ein vollständiges Typ-1-Portfolio zur Verfügung.

Zwei Standards, ein Ziel: zuverlässiges DC-Laden bis 500 kW

Phoenix Contact führt zeitgleich neue DC-Ladekabel für beide aktuellen Schnellladestandards in Nordamerika ein:

  • Die NACS-DC-Ladekabel der Produktfamilie Charx connect professional entsprechen den Normen SAE J3400 und UL 2251. Sie ermöglichen Ladeleistungen bis 500 kW im Boost Mode sowie 375 kW dauerhaft.
  • Die CCS-Typ-1-Ladekabel der Serien Charx connect professional (375 A) und Charx connect standard (200 A) sind nach SAE J1772 und UL 2251 zertifiziert und unterstützen ebenfalls Ladeleistungen bis 500 kW im Boost Mode.

NACS: Ergonomisches Design und hohe Anwendersicherheit

Die NACS-DC-Ladekabel Charx connect professional verfügen über ein ergonomisch gestaltetes Steckdesign mit einem separat ausgeführten Griff, der eine sichere und komfortable Handhabung erlaubt und gleichzeitig für eine thermische Entkopplung von erwärmten Oberflächen sorgt. Darüber hinaus erfüllen die Stecker gemäß UL 2251 die Schutzart IPXXB, da sie einen Fingerberührschutz mit hervorstehenden und vollständig umspritzten Kunststoffkappen aufweisen, die ein unbeabsichtigtes Berühren stromführender Kontakte verhindern und dauerhaft fest im Stecker verankert sind. Diese konstruktive Ausführung reduziert das Risiko von Funktionsstörungen durch herausgelöste Schutzkappen und ermöglicht eine hohe elektrische Sicherheit über den gesamten Einsatzzeitraum.

CCS-Typ 1: Robuste Konstruktion und zuverlässige Messtechnik

Die CCS-Typ-1-Ladekabel zeichnen sich durch erhöhte Leiterquerschnitte aus, die Ladeleistungen bis 500 kW im Boost Mode sowie Dauerströme von 200 A oder 375 A ohne Flüssigkeitskühlung gestatten. Für eine zuverlässige elektrische Sicherheit sind die Kabel mit einem Zwei-Kammer-Dichtsystem versehen, das die Leitungen für DC+ und DC- voneinander trennt und so das Eindringen von Feuchtigkeit in sicherheitskritische Bereiche unterbindet. Die 375-A-Varianten verfügen zusätzlich über eine integrierte Vierleiter-Messtechnik zur eichrechtskonformen Erfassung von Energie. Ein wechselbares Steckgesicht erleichtert Wartungsarbeiten und senkt sowohl Servicezeiten als auch Betriebskosten. Zudem ist der Leitungsaufbau der CCS-Typ-1 Kabel identisch mit dem der NACS-Kabel, wodurch Fahrzeug- und Ladeinfrastrukturhersteller von einer hohen Plattformkompatibilität und vereinfachten Engineering-Prozessen profitieren.

Das durchdachte Design aller Ladekabel von Phoenix Contact trägt zu kurzen Servicezeiten und einer hohen Verfügbarkeit der DC-Ladeinfrastruktur bei. Elemente wie austauschbare Steckgesichter und präzise Temperaturüberwachung sorgen über den kompletten Lebenszyklus für einen wirtschaftlichen Betrieb.

Erweiterung des NACS-Portfolios bereits geplant

Täglich arbeiten die Entwicklungsteams von Phoenix Contact an weiteren Produktinnovationen für den North American Charging Standard. Flüssigkeitsgekühlte NACS-Ladekabel für das DC-Laden mit über 600 A werden voraussichtlich ab Ende 2026 verfügbar sein.

 

Über die Phoenix Contact GmbH & Co. KG

Unter einer globalen Dachmarke bietet Phoenix Contact innovative Produkte, Lösungen und Digitalisierungskompetenzen für die Elektrifizierung, Vernetzung und Automatisierung aller Sektoren von Wirtschaft und Infrastruktur. Damit befähigt das Familienunternehmen die Industrie und die Gesellschaft bei der Transformation in eine nachhaltige Welt mit langfristigen Wachstumsperspektiven für alle. Das Kerngeschäft ist in drei Geschäftsbereichen organisiert. In neuen Geschäftsfeldern werden auch jenseits des Kerngeschäfts Potenziale der Digitalisierung, Elektrifizierung und der veränderten Mobilität erschlossen.

Phoenix Contact beschäftigt heute rund 21.000 Mitarbeitende und hat in 2024 einen Umsatz von 3,0 Mrd. Euro erwirtschaftet. Weltweit wird in einem Fertigungsnetzwerk in neun Ländern mit unterschiedlich hoher Fertigungstiefe produziert. Zur Phoenix Contact-Gruppe gehören weltweit mehr als 50 Vertriebsgesellschaften, welche die Nähe zu den Märkten und den Kunden sicherstellen.

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