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	<title>Firma Fachvereinigung Edelmetalle e.V, Autor bei PresseControl</title>
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	<title>Firma Fachvereinigung Edelmetalle e.V, Autor bei PresseControl</title>
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		<title>Recycling und Klimaschutz &#8211; Wettbewerbsvorteil der Edelmetallindustrie</title>
		<link>https://www.pressecontrol.de/2022/03/30/recycling-und-klimaschutz-wettbewerbsvorteil-der-edelmetallindustrie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Fachvereinigung Edelmetalle e.V]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2022 12:23:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„Mit C.HAFNER haben wir ein Unternehmen in Wimsheim, das die Transformation aktiv gestaltet. In der Transformation müssen wir dafür sorgen, dass wir auch in Zukunft weiterhin gut bezahlte, betrieblich mitbestimmte und zukunftsfeste Arbeits-plätze in unserer Region haben“, sagte die Bundestagsabgeordnete für Pforzheim und den Enzkreis und Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion Katja Mast beim Besuch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">„Mit C.HAFNER haben wir ein Unternehmen in Wimsheim, das die Transformation aktiv gestaltet. In der Transformation müssen wir dafür sorgen, dass wir auch in Zukunft weiterhin gut bezahlte, betrieblich mitbestimmte und zukunftsfeste Arbeits-plätze in unserer Region haben“, sagte die Bundestagsabgeordnete für Pforzheim und den Enzkreis und Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion Katja Mast beim Besuch des Edelmetallbetriebs der Firma C.HAFNER GmbH + Co. KG in Wimsheim.</p>
<p>Auf Einladung der Fachvereinigung Edelmetalle tauschte sie sich mit der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat von C.HAFNER zu aktuellen Unternehmens- und Branchenthemen aus. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie 2020/2021, anstehende Betriebsratswahlen und die Frauenquote von 40 % im Betrieb wurden ebenso diskutiert wie die nachhaltige Rohstoffsicherung und Edelmetallgewinnung durch Recycling. „Ressourcenschonendes Recycling war schon immer die DNA der Edelmetallwirtschaft“, führte der Geschäftsführer des Branchenverbandes York Alexander Tetzlaff aus.</p>
<p>Nach einer Darstellung der breit gefächerten Geschäftsfelder der Edelmetallbranche wie Schmuck- und Uhren, Dental, industrielle Anwendungen sowie Investmentprodukte erläu-terten die geschäftsführenden Gesellschafter Birgitta Hafner und Dr. Philipp Reisert bei einem Betriebsrundgang gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden die Produktionsabläufe und verschiedenen Fertigungstechniken des Unternehmens.</p>
<p>Mit Blick auf das Thema Klimaneutralität erklärte Dr. Reisert: „C.HAFNER ist weltweit die erste Scheideanstalt, die klimaneutrales Gold produziert.“ In seiner Rolle als Vorsitzender der Fachvereinigung Edelmetalle ergänzte er: „Eine Messung des ökologischen CO₂-Fuß-abdrucks der Edelmetallgewinnung durch Ökobilanzen ist für unser Unternehmen wie auch für die gesamte Branche ein erster Schritt hin zur angestrebten Klimaneutralität. Darin sehen wir einen wichtigen Wettbewerbsvorteil der deutsche Edelmetallwirtschaft im internationalen Vergleich.“</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Fachvereinigung Edelmetalle e.V<br />
Westliche Karl-Friedrich-Str. 56<br />
75172 Pforzheim<br />
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                    </li>
<li>
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                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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		<item>
		<title>14. Pressegespräch der Fachvereinigung Edelmetalle, 16. März 2022 &#8211; online</title>
		<link>https://www.pressecontrol.de/2022/03/16/14-pressegespraech-der-fachvereinigung-edelmetalle-16-maerz-2022-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Fachvereinigung Edelmetalle e.V]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2022 11:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Edelmetalle sind in der modernen Welt ein unverzichtbarer Rohstoff und in vielen technisch innovativen Produkten sowie Wert- und Schmuckobjekten enthalten. Gold, Silber und Platinmetalle fördern Medizintechnik, Umweltschutz und neue Energien. &#34;Mit ihren breit gefächerten Geschäftsfeldern konnten sich die Hersteller und Verarbeiter von Edelmetallen gegenüber den Herausforderungen des vergangenen Jahres recht gut behaupten&#34;, eröffnete York Alexander [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pressecontrol.de/2022/03/16/14-pressegespraech-der-fachvereinigung-edelmetalle-16-maerz-2022-online/" data-wpel-link="internal">14. Pressegespräch der Fachvereinigung Edelmetalle, 16. März 2022 &#8211; online</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pressecontrol.de" data-wpel-link="internal">PresseControl</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Edelmetalle sind in der modernen Welt ein unverzichtbarer Rohstoff und in vielen technisch innovativen Produkten sowie Wert- und Schmuckobjekten enthalten. Gold, Silber und Platinmetalle fördern Medizintechnik, Umweltschutz und neue Energien. &quot;Mit ihren breit gefächerten Geschäftsfeldern konnten sich die Hersteller und Verarbeiter von Edelmetallen gegenüber den Herausforderungen des vergangenen Jahres recht gut behaupten&quot;, eröffnete York Alexander Tetzlaff, Geschäftsführer des Branchenverbandes Fachvereinigung Edelmetalle deren 14. Jahrespressegespräch in der Goldstadt Pforzheim.</p>
<p>In 2022 bleibe die Edelmetallindustrie wie die gesamte deutsche Wirtschaft im Krisenmodus: &quot;Neben Pandemie, Materialengpässen und Inflation bringt die geopolitische Entwicklung mit dem Ausbruch des Russland-Ukraine-Krieges neue Unsicherheiten, die uns alle treffen &#8211; Verbraucher wie Unternehmen. Das gilt auch für die Edelmetallbranche&quot;, so Tetzlaff</p>
<p>Die beiden Vorsitzenden des Arbeitsausschusses Edelmetallwirtschaft des Verbandes, Georg Steiner, Geschäftsführer, Heimerle + Meule GmbH, Pforzheim und Franz-Josef Kron, Vorstandsvorsitzender/CEO, Agosi AG, Pforzheim erläuterten die Entwicklung der einzelnen Geschäftszweige der Edelmetallindustrie im Jahr 2021 und gaben einen Ausblick:</p>
<p>&quot;Weltweit und auch in Deutschland war die Entwicklung der Wirtschaftsleistung in 2021 stark von der Erholung vom Vorjahreseinbruch geprägt&quot;, erläuterte Kron. &quot;Dabei belasteten das Corona-Infektionsgeschehen und die damit einhergehenden Schutzmaßnahmen neben den Liefer- und Materialengpässen die wirtschaftliche Erholung&quot;. Das Wachstum verlangsamte sich erheblich, insbesondere im letzten Quartal des vergangenen Jahres. &quot;Gründe dafür waren: zunehmende Lieferengpässe, das Aufflammen des Infektionsgeschehens und eine ansteigende Inflation&quot;, so Kron. Unter dem Strich stieg das BIP 2021 in Deutschland um 2,7% gegenüber dem Vorjahr, blieb aber 2% unter dem Niveau von 2019 vor der Pandemie.</p>
<p>&quot;Die deutsche Edelmetallwirtschaft trotzte schon 2020 dem allgemeinen Einbruch und hat auch das Jahr 2021 sowohl wirtschaftlich, als auch im Sinne der Pandemiebekämpfung gut gemeistert&quot;, stellte Kron fest. Trotz dieser guten Lage der deutschen Edelmetallwirtschaft, hatte die Pandemie ganz unterschiedliche Auswirkungen auf die einzelnen Geschäftsfelder. &quot;Industriell geprägte Segmente liefen recht gut, wenn auch aufgrund von Lieferengpässen mit angezogener Handbremse. Der Investmentbereich profitierte erneut von Unsicherheiten und Inflationsängsten&quot;, sagte Kron.</p>
<p>Demgegenüber blickt die Schmuckindustrie auf ein Jahr gespaltener Märkte zurück. &quot;Durch das Schmuckgeschäft verlief ein Riss. Während bekannte Luxusmarken ein starkes Asiengeschäft verzeichneten, litten die lokal ansässigen Juweliere stark unter den Folgen der Pandemie&quot;, erläuterte Steiner. Die erste Jahreshälfte 2021 war zu weiten Teilen von Lockdown, Schließungen im Einzelhandel und Beschränkungen bei Zusammenkünften wie z. B. Hochzeiten geprägt, bevor sinkende Infektionsraten eine Lockerung der Maßnahmen zuließen. &quot;Dann sorgte eine steigende Nachfrage im zweiten Halbjahr für einen erfreulichen Jahresausklang an den Edelmetallmärkten&quot;, so Steiner.</p>
<p>&quot;Der Gesamtabsatz an den für die Schmuckindustrie sehr wichtigen 18Karat Legierungen (Luxusmarken weltweit) stieg um beeindruckende 47% gegenüber 2020 und konnte sich auf dem Niveau vor der Pandemie einpendeln, während 8 und 14 Karat Legierungen (lokale Märkte in Deutschland, Europa) auf niedrigerem Niveau verharrten&quot;, führte Steiner aus.</p>
<p>Bei den Dentallegierungen setzte sich der Trend zum Einsatz edelmetallfreier Materialien fort. &quot;Insgesamt ist für das Jahr 2021 ein Rückgang bei den edelmetallhaltigen Legierungen um ca. 9 % gegenüber den Mengen des Vorjahres zu verzeichnen&quot;, merkte Steiner an.</p>
<p>Die Unsicherheit an den Finanzmärkten führte abermals zu einer steigenden Nachfrage nach Investmentprodukten in Gold und Silber als Krisenwährung. &quot;Hier konnte in 2021 eine zweigeteilte Entwicklung beobachtet werden: zum einen stieg die physische Nachfrage nach Barren und Münzen mit einem Plus von ca. 31% stark an, zum anderen trennten sich viele Anleger vom sogenannten &quot;Papiergold&quot;, also börsengehandelten Fonds mit physischer Deckung (ETFs oder ETCs), so dass das Nettovolumen im Investmentbereich insgesamt um 43% sank, so Steiner.</p>
<p>Die hohe physische Nachfrage nach Barren und Münzen führte zu Versorgungsengpässen bei Produzenten und Münzprägeanstalten, was sich in deutlichen Aufschlägen bei kleinen Stückelungen auswirkte. &quot;Die in Nordamerika explodierende Nachfrage nach Silbermünzen führte zu starken Verwerfungen am Silbermarkt, die Aufschläge im Handel mit physischem Silber zogen extrem an&quot;, sagte Steiner. So konnte zeitweise ein Anstieg des &quot;Premiums&quot; für die 1 Unze Silber Bullionmünze um 300-400% beobachtet werden. Bemerkenswert ist ebenso, dass in 2021 die weltweite Nachfrage der Zentralbanken nach Gold um über 80% im Vergleich zum Vorjahr zulegte, wobei Zentralbanken aus Schwellenländern wie Indien, Thailand und Brasilien Ihre Reserven vermehrt in Gold umschichteten.</p>
<p>Der Goldpreis bewegte sich in einem Korridor zwischen 1.700 und 1.900 USD/oz stabil auf hohem Niveau, konnte jedoch nicht an die Rekordwerte des Vorjahres von über 2.000 USD/oz anknüpfen. Insgesamt verlor die Goldunze in USD um ca. 4% im Vergleich zu 2020.</p>
<p>Kron führte aus, dass Nachfrage und Preisentwicklung der Platingruppenmetalle Platin, Palladium und Rhodium erneut von den Entwicklungen des Hauptabnehmermarktes, der Autoabgaskatalyse bestimmt waren. Betrachtet man die Preise dieser Metalle zu Jahresbe-ginn und Jahresende von 2021, so scheint es, als hätten sie sich nicht wesentlich verändert. &quot;Dieser Eindruck täuscht, denn 2021 hatte es in sich! Zunächst stiegen die Preise aller drei Metalle, getrieben von der Auftragslage der Automobilindustrie an. Insbesondere Rhodium, eingesetzt zur Reduzierung von Stickstoffoxiden (NOx) in Verbrennungsmotoren, drohte knapp zu werden. Dies liegt an den geringen natürlichen Vorkommen von Rhodium sowie an den hohen gesetzlichen Anforderungen an moderne Autoabgaskatalysatoren&quot;, so Kron.</p>
<p>Kron ergänzte: &quot;Auf unserer letztjährigen Pressekonferenz sagte ich, dass eine Teetasse voll Rhodium nun fast 1 Million Euro werte sei und kurz darauf, im April, erreichte Rhodium einen historischen Höchstpreis mit ca. 800.000 Euro pro kg. Im Zuge der anhaltenden Knappheit von Mikrochips und weiterer Lieferengpässe wurde die Automobilproduktion deutlich gedrosselt. Somit kam es 2021 nicht zu der befürchteten Knappheit an Rhodium und der Preis halbierte sich im Jahresverlauf auf ca. 400.000 Euro pro kg zum Jahresende.&quot;</p>
<p>Die Edelmetalle Platin und Palladium folgten grundsätzlich dieser preislichen Entwicklung. &quot;Hier sind die Ausschläge allerdings deutlich geringer da die Vorkommen dieser Metalle ein Vielfaches höher als das Vorkommen von Rhodium sind&quot;, erläuterte Kron.</p>
<p>Zum Recyclinggeschäft merkte Steiner an, dass dies 2021 stark unter den Schließungen der An- und Verkaufsgeschäfte während der ersten Jahreshälfte gelitten hat, was insgesamt zu einem geringeren Recyclingvolumen von Altgold in Höhe von fast 25% im Vergleich zum Vorjahr führte. Somit verringerte sich die Gesamtaufarbeitungsmenge in 2021 um 18,5 t im Vergleich zum Vorjahr. &quot;Andererseits konnten im Edelmetallrecycling von Abfällen aus der Automotive- und Elektronikindustrie zum Teil sogar steigende Materialeingänge beobachtet werden&quot;, sagte Steiner.</p>
<p>Die Nachfrage nach Edelmetallen aus der Industrie in Form von Kontaktwerkstoffen und chemischen Produkten wie z.B. Kaliumgoldcyanid konnte im Jahr 2021 wieder zulegen und bewegte sich auf dem Niveau vor der Pandemie.</p>
<p>Prognose: &quot;Die Prognose 2022 ist für die Edelmetallindustrie vorsichtig positiv, wobei viele Faktoren noch sehr unsicher sind. Das gilt aktuell für den Ukraine-Konflikt, aber auch für die weitere Pandemieentwicklung. Im zweiten Quartal könnten die Lockerungen der Corona-Maßnahmen zu Nachholeffekten sowohl in der technischen Industrie, als auch in der Schmuckindustrie führen&quot;, so Steiner. Bei Silber ist eine erhöhte Nachfrage vor allem auch aus dem industriellen Bereich durch den geplanten Ausbau von Photovoltaikanlagen und des 5G-Netzes zu erwarten. Die Nachfrage nach Investmentprodukten als sicherer Hafen wird durch die anhaltenden Inflationssorgen und geopolitischen Risiken gestützt. &quot;Da der Anteil Russlands an den deutschen Gesamtimporten für Palladium bei 18% liegt, werden die Materialengpässe für die Abnehmerindustrien schon heute unmittelbar spürbar. Jedoch könnte eine Substituierung durch Platin z. B. bei Abgaskatalysatoren das etwas abfedern&quot;, ergänzt Steiner.</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.pressecontrol.de/2022/03/16/14-pressegespraech-der-fachvereinigung-edelmetalle-16-maerz-2022-online/" data-wpel-link="internal">14. Pressegespräch der Fachvereinigung Edelmetalle, 16. März 2022 &#8211; online</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pressecontrol.de" data-wpel-link="internal">PresseControl</a>.</p>
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		<title>Edelmetallindustrie: Corona-Pandemie wirft Licht und Schatten auf die Branche</title>
		<link>https://www.pressecontrol.de/2021/03/10/edelmetallindustrie-corona-pandemie-wirft-licht-und-schatten-auf-die-branche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Fachvereinigung Edelmetalle e.V]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2021 15:56:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie blickt die Fachvereinigung Edelmetalle auf ein außergewöhnliches Jahr 2020 zurück, in dem sich die Branche uneinheitlich entwickelte. Die Corona Pandemie und ihre mannigfaltigen Auswirkungen auf die Betriebe stand in der Edelmetallindustrie im Jahr 2020 im Vordergrund. So zeigte sich im Jahresverlauf die Entwicklung der Edelmetallwirtschaft sehr uneinheitlich. „Die schwere Rezession, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.pressecontrol.de/2021/03/10/edelmetallindustrie-corona-pandemie-wirft-licht-und-schatten-auf-die-branche/" data-wpel-link="internal">Edelmetallindustrie: Corona-Pandemie wirft Licht und Schatten auf die Branche</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.pressecontrol.de" data-wpel-link="internal">PresseControl</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><i>Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie blickt die Fachvereinigung Edelmetalle auf ein außergewöhnliches Jahr 2020 zurück, in dem sich die Branche uneinheitlich entwickelte.</i></p>
<p>Die Corona Pandemie und ihre mannigfaltigen Auswirkungen auf die Betriebe stand in der Edelmetallindustrie im Jahr 2020 im Vordergrund. So zeigte sich im Jahresverlauf die Entwicklung der Edelmetallwirtschaft sehr uneinheitlich. „Die schwere Rezession, welche die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr durchlebte, spiegelte sich in der Edelmetallindustrie deutlich wider“, erklärte Y<b>ork Alexander Tetzlaff</b>, Geschäftsführer der Fachvereinigung Edelmetalle, in der Pressekonferenz des Verbandes im Online-Format. „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie erfordern von den Unternehmen viel Flexibilität und stellen die vielseitig aufgestellte Branche vor unterschiedliche Herausforderungen.“</p>
<p>Die beiden Vorsitzenden des Arbeitsausschusses Edelmetallwirtschaft des Verbandes, <b>Georg Steiner</b>, Geschäftsführer, Heimerle + Meule GmbH, Pforzheim und Franz-Josef Kron, Vorstandsvorsitzender/CEO, Agosi – Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt AG, erläuterten die Hintergründe der uneinheitlichen Branchenentwicklung im Jahr 2020:</p>
<p>Nach einem guten Start in den ersten Monaten des Jahres 2020 wurden die Abnehmer-märkte für Edelmetalle zum Ende des ersten Quartals stark von den Folgen der Pandemie getroffen. Ursache war vor allem der Lockdown in Deutschland und zahlreichen weiteren Ländern, die wichtige Märkte für die Edelmetallwirtschaft bilden. „Für viele Unternehmen der Edelmetallindustrie bedeutete das die Störung von Lieferketten sowie Kurzarbeit“, so Kron. Er führte weiter aus: „Andererseits zeigte das vergangene Jahr einmal mehr, dass Teilbereiche der Edelmetallwirtschaft auch sehr von Wirtschaftskrisen, unsicheren Märkten und einer wachsenden Zukunftsangst der Verbraucher profitieren“.</p>
<p>Insgesamt hat sich der weltweite wirtschaftliche Abschwung durch die Corona-Pandemie ebenso wie die weiteren europäischen und internationalen Entwicklungen massiv auf die Exporte der Edelmetallwirtschaft ausgewirkt. „Auf europäischer Ebene sind außerdem mittlerweile die Folgen des zum Jahresende 2020 vollzogenen Brexit zu spüren. Die Folge sind Logistikprobleme, die in höhere Preise und Lieferverzögerungen münden“, so Kron.</p>
<p>Die <b>Schmuckindustrie</b> blickt auf ein sehr schwieriges Jahr zurück. „Schwer getroffen durch den weltweiten Lockdown im ersten Halbjahr, führte eine leichte Erholung über die Sommer- und Herbstmonate in den nächsten Lockdown und dies im verkaufsstärksten Zeitraum des Jahres, kurz vor Weihnachten“ erläutert <b>Steiner</b>. Auch der Trauringbereich, der besonders in Deutschland ein wichtiges Standbein für die Schmuckindustrie ist, konnte die entgangenen Verkaufsmengen nicht kompensieren und verzeichnete einen durch-schnittlichen Rückgang der Verkaufsmengen um mehr als 25%. Die hohen Edelmetall-kurse führten zusätzlich zu einem reduzierten Absatz an Schmucklegierungen.</p>
<p>In der Folge ging die Menge der verkauften Goldlegierungen insgesamt um 23,8% zurück. „Am stärksten betroffen waren hier die europa- und weltweit meistnachgefragten 18 Karat- Legierungen mit einem Feingehalt an Gold von mindestens 750/1000“, so Steiner. Die Verkaufsmengen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 28% auf 18 t Legierungsmenge. Die Gesamtverkaufsmenge an Edelmetalllegierungen verringerte sich im Jahr 2020 dramatisch von 36,4 t auf 27,8 Tonnen. Einzig das preislich attraktive Platin und seine Legierungen hielten sich im Jahr 2020 mit 4 t verkauftem Feinplatin recht stabil.</p>
<p>„Wie in den Vorjahren war der Absatz von Dentallegierungen auch im Jahr 2020 weiter rückläufig“, ergänzte Steiner. Neben dem allgemeinen Trend kam erschwerend hinzu, dass im ersten Halbjahr die Herstellung von Zahnersatz signifikant einbrach. Verursacht durch die Beschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie konnten Zahnärzte ihren Praxisbetrieb über mehrere Wochen nicht weiterführen und auch im weiteren Verlauf des Jahres wurde weniger Zahnersatz hergestellt. „Auch die Verdrängung von Edelmetallen aus den Laboren durch preisgünstigere Alternativen wird gerade vor dem Hintergrund der erneut gestiegenen Edelmetallpreise weiter rasant vorangetrieben“, so Steiner.</p>
<p>Das <b>Recyclinggeschäft</b> folgte im Jahr 2020 dem wellenförmigen Verlauf der gesamten Edelmetallwirtschaft. „Stark negativ beeinflusst durch die reduzierten Produktionsmengen im industriellen Bereich und durch die Schließung von Ankaufsgeschäften während des ersten Lockdowns, verschafften demgegenüber die hohen Edelmetallkurse dem Recycling von edelmetallhaltigen Materialien einen Auftrieb“, so Kron. Über das Jahr hinweg konnte somit das Vorjahresniveau in den meisten Betrieben aufrechterhalten und die Gesamtaufarbeitungsmenge an Feingold um ca. 3 t im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Dies entspricht einem leichten Anstieg der recycelten Feingoldmenge von 4%.</p>
<p>Kron erklärte zur Nachfrage von Edelmetallen in der Industrie, dass „ungefähr 60% des weltweiten Bedarfes an Silber auf industrielle Anwendungen zurück gehen und diese in 2020 einen moderaten, COVID-bedingten Rückgang verzeichneten.“ Denn Edelmetalle wie Silber und Gold übernehmen in Steuerungsgeräten wichtige Funktionen. „Auch die Platingruppenmetalle (Platin, Palladium, Rhodium, Ruthenium, Osmium, Iridium) werden als Technologiemetalle noch weiter an Bedeutung gewinnen, besonders in der Automobilindustrie im Bereich Autoabgaskatalysatoren, Brennstoffzellen und in der Elektronik“, so Kron. Insbesondere strengere Abgasnormen trieben und treiben weiterhin den Preis von Rhodium, der in 2020 um 300% stieg, nachdem er schon in 2019 um 250% zugelegt hatte. „So könnte eine Teetasse voll Rhodium einen Preis von über 1 Million USD erreichen“, merkt Kron an. Die Preise von Platin und Palladium waren in 2020 vergleichsweise stabil.</p>
<p>Insgesamt hatten im Laufe des Jahres neben der Pandemie die Preissteigerungen von Edelmetallen einen erheblichen Einfluss auf die Abnehmerindustrien. So ging mit der Ausbreitung der Corona-Pandemie in Europa bis zur Mitte des zweiten Quartals ein deutlicher Anstieg des Goldkurses einher, der im August 2020 mit 2.075 USD pro Unze einen neuen Rekordwert erreichte. Parallel dazu stieg die Nachfrage nach Investmentprodukten an. „Letztere wurde bei den Herstellern von Feinmetallbarren in Deutschland auch dadurch befeuert, dass große Hersteller in der Schweiz einige Wochen die Produktion stilllegen mussten und kein Material mehr auf den Markt bringen konnten“, erläuterte Steiner.</p>
<p>Während die physisch gedeckten Gold Investitionen (ETFs, Barren und Münzen) in 2020 weltweit um 40% zunahmen und ein Allzeithoch sahen, verzeichnete die Schmuckindustrie einen weltweiten Einbruch des Goldbedarfes um 34% und landete so auf einem Tiefpunkt. „Deutschland gehörte bei physisch gedeckten Gold-Investitionen zu den 2020 am stärksten wachsenden Märkten“, so Steiner. Der Aufkauf von Zentralbanken sank sogar um 60%. Bei industriellen Anwendungen sank der Bedarf um 7%. Über alles sank die Nachfrage nach Gold um 14% gegenüber 2019. Gleichzeitig war Silber als Investition in Form von Münzen und Barren in 2020 deutlich im Aufwind. Die Preisentwicklung von Silber war mit einem Plus von ca. 40% außerordentlich stark.</p>
<p>Mit den Grenzschließungen kam es aufgrund der Unterbrechung von Lieferketten zu einer Verknappung des Angebotes. „Einige Wochen zeigte sich auf den Märkten eine physische Knappheit der Feinmetalle, die selbst durch das Hochfahren der inländischen Produktionskapazitäten nur teilweise ausgeglichen werden konnte und die einer weiterhin wachsenden Nachfrage nach Investmentprodukten gegenüberstand“, erklärte Steiner. Mitte 2020 stabilisierte sich die Nachfrage nach Feinmetallen in Form von Barren oder Münzen auf einem hohen Niveau, welches bis zum letzten Quartal des Jahres erhalten blieb. Am Ende eines furiosen Jahres 2020 für Investmentprodukte folgte noch der deutliche Anstieg des Silberkurses verbunden mit einer physischen Knappheit von Feinsilber am Markt.</p>
<p>Weltweit ging auch das Goldangebot um 4% zurück. „Dem Recycling kommt mit 30% ein bedeutender Anteil an der gesamten Goldversorgung weltweit zu. Für 2020 ist besonders zu vermerken, dass die Recyclingmenge trotzt des deutlichen Preisanstieges von Gold nur um 1% zunahm“, erklärt Steiner und ergänzt: „Recyceltes Gold erfüllt dabei hervorragend die Voraussetzungen internationaler Initiativen und Compliance-Regeln, konfliktfreies Gold aus ethisch einwandfreien Quellen und verantwortungsvoller Herstellung anzubieten“. Zur globalen Silberproduktion trägt das Recycling mit 17% bei.</p>
<p>„Als <b>Ausblick auf das Jahr 2021</b> ist den Prognosen wenig Positives zu entnehmen, merkt Steiner an. Der anhaltende Lockdown wirkt sich massiv auf das Recyclinggeschäft, das wichtigste Glied in den nachhaltigen Edelmetall-Lieferketten aus. Die hohe Nachfrage nach Investmentprodukten droht wiederum zeitweise durch die physische Knappheit von Feinmetallen nicht vollständig bedient werden zu können. Für die Schmuckindustrie fehlt derzeit die internationale Planbarkeit bei zusätzlichen Belastungen durch die anhaltend hohen Edelmetallkurse. „Die Vielseitigkeit unserer Branche ist auch 2021 gefordert. Insgesamt hoffen wir auf ein Licht am Ende des Tunnels der Corona-Pandemie“, so Steiner.</div>
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